Samstag, 4. Mai 2024

Wie ein original ungarisches Kesselgulasch am besten gelingt

Wie ein original ungarisches Kesselgulasch am besten gelingt
Wie gelingt ein original ungarisches Kesselgulasch am besten? Eigentlich ganz einfach. Wobei es auf das „Eigentlich“ ankommt. Beim Kesselgulasch sind das Kessel und Dreibein – und die Feuerstelle. Das Rezept ist vergleichsweise simpel. Aber der Koch (oder die Köchin) sollte Geduld mitbringen.


Kesselgulasch ist Männersache




Gulasch kann jede kochen, aber ein Kesselgulasch ist Männersache. Kesselgulasch ist eben kein "Gulasch im Topf". Das hat damit zu tun, dass ein Kesselgulasch im Kessel über offenem Feuer zubereitet wird. Das kann eine Kuhle im Boden sein oder ein Feuertopf. Neben Kessel und Feuertopf braucht der Koch noch ein Dreibein – gibt’s online zu bestellen. Gekocht wird im Freien. Die ideale Jahreszeit gibt’s nicht für Kesselgulasch. Es schmeckt im Sommer, Herbst und im Winter – und im Frühling. Ach ja, eines sollte erwähnt werden: Die Kleider riechen nach dem Kochen nach Rauch, insofern ist es sinnvoll, eher alte Klamotten anzuziehen und die Koch-Klamotten danach in den Wäschekorb zu legen.


Kesselgulasch so was wie Grillen




Und was sagt Wikipedia dazu: Auf ungarisch heißt Kesselgulasch Bográcsgulyás. Kesselgulasch hat in Ungarn „eine ähnliche Tradition wie in anderen europäischen Ländern das Grillen“. Das stimmt, Kesselgulasch hat viel mit Geselligkeit zu tun, weil jeder mal ein Holzscheit (am besten trockenes Buchen-, Eschen- oder Birkenholz) nachlegen kann und sich selbst bedient, wenn der Teller leer ist. Das Wort kommt vom ungarischen Gulyás, was Viehhirte bezeichnet. Die in der Puszta lebenden Viehhirten mussten sich selbst versorgen, was sie dazu brachte, Fleisch über offenem Feuer im Kessel zu kochen. Der Auf- und Abbau war und ist unkompliziert. Daraus entstand dann letztlich das Wort Gulasch, wie wir es kennen. Übrigens, was bei uns als ungarisches Gulasch bekannt ist, ist in Ungarn ein Pörkölt; die Gulaschsuppe Gulyásleves.

Kesselgulasch



Ideal ist ein innen mit Email ausgekleideter Kessel. Er lässt sich besser reinigen. Deckel nicht vergessen.



 

Aber genug der Vorrede – hier das Rezept für zehn bis zwölf Personen. Wer will, kann auch gern mehr als zwei Kilo Rindfleisch nehmen. Übrigens, was das Fleisch betrifft: Am besten Schulter- oder Wadenfleisch nehmen, das von Sehnen und Fett durchsetzt ist. Das Fleisch in große Würfel schneiden, weil es sich durch das lange Köcheln eh zersetzt. Und es macht nichts, wenn etwas übrig bleibt. Reste schmecken auch aufgewärmt.

Guten Appetit! Bon appétit! Jó étvágyat!

Gulasch-Varianten



Wer weitere Gulasch-Inspirationen sucht, surft am besten beim österreichischen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft vorbei. Den das Gulasch kommt auch als Szegediner Gulasch, Fiaker Gulasch und Erdäpfel Gulasch daher. Nicht zu vergessen: die Gulaschsuppe. Übrigens, Gulaschsuppe lässt sich prima aufwärmen und schmeckt aufgewärmt sogar noch besser als frisch gekocht.

Guten Appetit - Jó étvágyat kívánunk


Tipp


Am besten alte Klamotten zum Koche anziehen, weil die danach ziemlich nach Rauch riechen und am besten gleich in die Wäsche geben. Der Rauch haftet sich nämlich an die Kleidung an.
https://vorunruhestand.de/2018/02/wie-ein-original-ungarisches-kesselgulasch-am-besten-gelingt/

Was tun, wenn die Eltern alt werden?

Was tun, wenn die Eltern alt werden?
Wie mit alten Eltern umgehen? Was tun? Das beginnt oft damit, dass sie vergesslich werden oder sich in ihrem Verhalten ändern. Wertvolle Tipps für alle Betroffene mit alten Eltern.

Wenn die Eltern alt werden, sind die Kinder gefordert. Das sagt sich leichter als es ist. Solange sie rüstig sind, ist alles kein Problem. Aber es kann auch anders kommen: Oft beginnt es damit, dass die eigenen Eltern vergesslich werden oder sich in ihrem Verhalten verändern. Plötzlich wirken sie viel älter als noch vor kurzem. Es ist ein weit verbreitetes Phänomen, dass Kinder bei ihren älter werdenden Eltern eine zunehmende Unfreundlichkeit oder gar Grobheit feststellen.

Das Bewusstsein, dass die Eltern älter werden, kann belastend sein und Ängste auslösen, besonders wenn die Kinder nicht wissen, wie sie mit dieser neuen Phase umgehen sollen. Diese Veränderungen führen häufig zu einem Rollenwechsel zwischen Kindern und Eltern und bringen neue Verantwortlichkeiten mit sich.


Eltern altern zu sehen, ist schwer




Das Älterwerden unserer Eltern konfrontiert uns mit der schmerzlichen Tatsache, dass wir sie vielleicht nicht mehr lange an unserer Seite haben werden. Hinzu kommen Veränderungen wie Vergesslichkeit, nachlassende Konzentration oder zunehmende Reizbarkeit. Diese Entwicklungen führen oft zu einem Rollentausch: Waren es früher die Eltern, die sich um das Wohlbefinden und die Unterhaltung der Kinder kümmerten, so sind es nun die Kinder, die sich um ihre Eltern kümmern müssen. Dieser Rollentausch kann viele Kinder überfordern. Sie fühlen sich durch die neue Verantwortung belastet und würden oft lieber in der Rolle des Versorgten bleiben, als selbst die Pflegeaufgaben zu übernehmen.


Was, wenn meine Eltern älter werden?




Früher oder später müssen Sie sich mit der Endlichkeit des Lebens Ihrer Eltern auseinandersetzen. Je früher Sie sich damit auseinandersetzen, desto besser können Sie sich auf das Unvermeidliche vorbereiten. Die konkreten Herausforderungen hängen jedoch von den individuellen Alterungsprozessen Ihrer Eltern ab.

Kommt es zu körperlichen Einschränkungen oder treten Krankheiten wie Demenz auf? Können Ihre Eltern den Alterungsprozess gut bewältigen oder wird er für sie zur Belastung? Wird eine mögliche Pflegebedürftigkeit oder ein Umzug in ein Pflegeheim einfach oder kompliziert? Diese Fragen lassen sich nicht genau vorhersagen, aber es ist möglich und ratsam, sich im Vorfeld darüber auszutauschen.


Wenn die Eltern alt werden, sind die Kinder gefordert


Gerade in Zeiten, in denen man Stabilität sucht und zu sich selbst finden möchte, kommt die Zeit, in der man sich mit den Veränderungen im Leben der älter werdenden Eltern auseinandersetzen muss. Wenn die Eltern älter und vielleicht auch kränker werden, ist es an den Kindern, die Pflege zu übernehmen und sie im Alltag zu unterstützen. Diese Unterstützung kann je nach Situation in unterschiedlicher Weise und in unterschiedlichem Umfang notwendig sein. Zum Beispiel beim Wohnen im Alter - wenn man weit weg von den Eltern wohnt, ist es nicht möglich, die täglichen Aufgaben für die Eltern zu übernehmen. Auch wenn die Beziehung zu den Eltern seit Jahren angespannt ist, ist die Art der Unterstützung eine andere als in einer harmonischen Beziehung.

Besonders schwierig wird es, wenn man helfen möchte, aber die eigenen Lebensumstände dies nicht zulassen. In solchen Fällen ist die Gefahr groß, sich ständig Sorgen zu machen, Schuldgefühle zu entwickeln oder sich zu überfordern. Ein Notrufsystem, ob konventionell oder mobil, kann in solchen Situationen eine wichtige Hilfe sein, indem es den Eltern mehr Sicherheit gibt und den Kindern ermöglicht, schnell zu reagieren, auch wenn sie nicht vor Ort sein können.


Tipps zur Konfrontation


Befinden Sie sich gerade in dieser Situation oder möchten Sie die notwendigen Schritte im Voraus planen? Hier finden Sie einige Tipps:

Suchen Sie das Gespräch mit Ihren Eltern: Offene Gespräche innerhalb der Familie sind wichtig, um den besten Weg für alle Beteiligten zu finden. Viele erkennen, wie komplex die Situation werden kann, wenn die Eltern plötzlich älter werden, und professionelle Beratung kann hier sehr hilfreich sein. Wichtig ist, dass sich die Angehörigen ihrer eigenen Fähigkeiten und Grenzen bewusst sind und dies auch klar kommunizieren.

Die richtige Vorbereitung: Es ist wichtig, diese Themen nicht zu spät anzusprechen und zu versuchen, möglichst objektiv mit den Anforderungen umzugehen. Durch eine gute Vorbereitung ist es möglich, ein einvernehmliches Vorgehen zu entwickeln, um die Situation gemeinsam zu meistern. Informieren Sie sich in Ratgebern, sprechen Sie mit Bekannten oder Fachstellen, um herauszufinden, was sich bewährt hat oder welche Vorgehensweise für Ihre Eltern die beste sein könnte.

Autor

Helvetic Care AG.

Helvetic Care versteht sich als Bewegung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Auf der digitalen Plattform helveticcare.ch wollen wir Menschen zu Themen rund ums Älterwerden informieren, diese untereinander vernetzen und ihnen konkrete Angebote und Beratung vermitteln.

Foto: https://pixabay.com/de/photos/senior-alten-menschen-paar-3336451/

 
https://vorunruhestand.de/2024/05/was-tun-wenn-die-eltern-alt-werden/

Mittwoch, 1. Mai 2024

Was sich zum 1. Mai 2024 alles ändert

Was sich zum 1. Mai 2024 alles ändert
Zum 1. Mai 2024 ändert sich einiges. So bekommen Pflegekräfte einen höheren Mindestlohn, die Ticketsteuer für Flugreisen erhöht sich und der Krankenhaus-Atlas geht online.


Änderungen ab 1. Mai




Arbeit und Soziales:

Erhöhung des Mindestlohns in der Altenpflege:

Pflegefachkräfte erhalten mindestens 19,50 Euro pro Stunde.


Qualifizierte Pflegehilfskräfte erhalten 16,50 Euro pro Stunde.


Pflegehilfskräfte erhalten 15,50 Euro pro Stunde.


Davon betroffen sind ca. 1,3 Millionen Beschäftigte.

Neues Feld auf Personalausweis und Reisepass:

Ab dem 1. Mai 2024 wird der Doktortitel auf dem Personalausweis und Reisepass eingetragen.

Verbraucher:

Neues Pkw-Label und mehr Informationen zu Energiekosten:

Neuwagen müssen ab dem 1. Mai mit einem Label versehen sein, das die CO2-Effizienz des Autos angibt.


Ähnlich wie bei Haushaltsgeräten gibt es verschiedene Kategorien, die mit Buchstaben und Farben gekennzeichnet sind.


Beim Kauf eines Neuwagens erhalten Verbraucher zudem mehr Informationen zu den Energiekosten des jeweiligen Modells.

Höhere Ticketsteuer für Flugreisen:

Die Ticketsteuer für Fluggesellschaften steigt um ein Fünftel.


Diese Steuererhöhung kann von den Fluggesellschaften an Passagiere weitergegeben werden.


Betroffen sind alle Passagiere, die von deutschen Flughäfen abheben.

Krankenhaus-Atlas geht online:

Ein Online-Portal soll Patienten Auskunft über die Ausstattung und Qualität von Krankenhäusern geben.


Dies soll ihnen helfen, die richtige Klinik für ihre Bedürfnisse zu finden.

KI-Warnhinweise bei Facebook und Instagram:

Facebook und Instagram müssen Nutzer künftig deutlicher warnen, wenn sie mit KI-generierten Inhalten interagieren.

Weitere Änderungen:

Aus für DB-App:

Die Bahn-App wird am 30. April 2024 eingestellt.


Nutzer können weiterhin über die DB-Website oder die neue DB Navigator-App auf ihre Reiseinformationen zugreifen.

Neuer Sprit:

Ab Mai 2024 wird in Deutschland ein neuer Biosprit namens "E20" erhältlich sein.


Dieser Sprit besteht aus einem Gemisch aus 20 % Ethanol und 80 % Benzin.

Ausnahmeregelungen bei Brachflächen:

Landwirte werden bis Ende 2024 von bestimmten Auflagen bei der Bewirtschaftung von Brachflächen befreit.


Dies soll dazu beitragen, die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln zu gewährleisten.

Kosmetika werden sicherer:

Einige Inhaltsstoffe in Kosmetika werden verboten oder strenger reguliert.


Dies soll den Schutz der Verbraucher vor gesundheitsschädlichen Stoffen verbessern.

 

Bild von tigerlily713 auf Pixabay
https://vorunruhestand.de/2024/05/was-sich-zum-1-mai-2024-alles-aendert/

Was taugen Oma und Opa als Vorleser?

Was taugen Oma und Opa als Vorleser?
Was taugen Oma und Opa als Vorleser? Der jüngsten Vorlesestudie der Stiftung Lesen zufolge sind Oma und Opa nur zweite Wahl, was sich komisch anhört, aber durchaus verständlich ist, ist doch meistens Mama diejenige, die sich am meisten um die Kinder kümmert und ihnen eben auch vorliest.

Das Vorlesen kommt bei Kindern trotz Fernsehen und Social Media bei Kindern immer noch gut an. 91 Prozent der Jungen und Mädchen in Deutschland gefällt es laut Studie, wenn ihnen vorgelesen wird.


Mama meist Vorleser




Wer ist besonders beliebt von den Personen, die Kindern vorlesen? Mama steht mit 77 Prozent klar an erster Stelle, gefolgt von Papa mit 51 Prozent, dann kommt Oma mit 44 Prozent und Opa mit 37 Prozent. Kindergärtnerinnen und Erzieherinnen gehören mit 30 Prozent ebenfalls dazu. Allerdings kommen die Eltern viel zu selten zum Vorlesen. "Ein Drittel der Eltern liest zu selten vor - mehrmals pro Woche ist ideal", so das Ergebnis der Studie.

Die Ergebnisse der Vorlesestudie basieren auf einer repräsentativen Befragung von Kindern im Alter von 5 bis 10 Jahren und ihren Müttern, getragen von der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung „Die Zeit“ und der Deutsche Bahn Stiftung.

Ideal ist nach Angaben der Experten, wenn sich Eltern mehrmals in der Woche Zeit zum Vorlesen nehmen, beispielsweise 15 Minuten pro Tag. Damit werde die intellektuelle, emotionale und soziale Entwicklung der Kinder optimal gefördert, hieß es. Aber auch das Vorlesen außerhalb der Familie, etwa durch Ehrenamtliche, sei generell wertvoll.


Vorlesen gefällt fast allen Kindern! Sie können davon nicht genug bekommen. Und dies unabhängig von Alter, Geschlecht oder der Sprache, die im Haushalt gesprochen wird. Entscheidend ist, dass regelmäßig vorgelesen wird", so die Vorlesestudie


Wenn vorgelesen wird, dann meist in einer entspannten Atmosphäre. Nicht von ungefähr schätzen Kinder am Vorlesen der Studie zufolge vor allem die Gemütlichkeit und die Tatsache, „tolle Geschichten“ zu hören.

Ein Einführungsvideo zur Vorlesestudie

https://www.youtube.com/watch?v=bM3f49QCT3E

Und wer liest den Kindern tatsächlich vor? Der Studie zufolge sind das zu 95 Prozent die Mama, zu 39 Prozent der Papa, zu 35 Prozent Kindergärtnerinnen oder Erzieherinnen, zu 26 Prozent Lehrerinnen und nur zu 15 Prozent Oma und Opa.


Kinder lieben Vorlesen




Kinder und Eltern – und natürlich auch Großeltern – profitieren vom Vorlesen: 


- Lesen ist das Fundament für Bildung und den Zugang zur Welt. Wer nicht lesen und schreiben kann, hat schlechte Chancen in der Gesellschaft: im Supermarkt und bei Behördengängen, im Klassenzimmer und im Internet.


- Aber auch für die Eltern bietet das Vorlesen einiges. 66 Prozent sagen, dass sie sich meistens darauf freuen. Sie genießen die gemeinsame Zeit und nehmen selbst offenbar viel für sich selbst mit.


- Mehr noch – sie bringen die eigenen positiven Erfahrungen in die Situation mit hinein, die sie früher als Kinder erlebt haben, als ihnen ihre Eltern vorgelesen haben.


- Ein positiver Verstärkungseffekt entsteht: Kinder, denen Eltern gern und oft vorgelesen haben, erinnern sich selbst später gut und gern an diese Erfahrung. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie dann auch ihren eigenen Kindern wieder vorlesen, ist hoch.


Kinder haben ein Recht auf Vorlesen!

- Ein Drittel der Eltern liest zu selten vor, das heißt nicht mehrmals in der Woche (so 31 Prozent der Eltern von 2-8-jährigen Kindern in der Vorlesestudie 2014 bzw. laut 29 Prozent der Eltern von 5-10-Jährigen, die 2016 befragt wurden). 


- Die Tatsache, dass die Erfahrung fehlt, bedeutet jedoch nicht, dass sie kein Bedürfnis danach haben. Im Gegenteil: Jedes zweite dieser Kinder wünscht sich, dass ihm (öfter) vorgelesen wird.


- Wenn Eltern nicht vorlesen, ist das für Kinder also nicht einfach eine fehlende und somit unwichtige Erfahrung, sondern ein regelrechtes Defizit, das Kinder als solches empfinden.


- Vorlesen ist eine wichtige Grunderfahrung der Kindheit, auf das alle Kinder Anspruch haben. Anders formuliert: Es gibt ein Recht auf Vorlesen!“  Gerade Kinder mit Vorlese-Defizit bringen das Thema häufig in die Familie hinein, wenn ihnen in Kitas, Schulen, Bibliotheken usw. vorgelesen wird.


- Wir müssen mit unseren Kampagnen, Netzwerken und Programmen solche Erfahrungen schaffen und den Kinder viel Anlass geben, ihre Wünsche an die Eltern zu richten.


- Gemeinsam können wir den Anteil der Eltern, die zu selten vorlesen, bis 2020 auf 20 Prozent senken; bis 2030 auf 10 Prozent.  Erst dann verfügen neun von zehn Kindern über die Bildungs- und Entwicklungschancen, die ihnen gerechterweise zustehen.

Das wäre doch auch eine Aufgabe für Vorunruhe- und Ruheständler! Wer mehr darüber wissen will, schaut am besten auf der Seite der Stiftung vorbei.

Übrigens am 19. November 2022 ist Vorlesetag. In den vergangenen Jahr haben mehr als 100.000 Menschen am Vorlesetag teilgenommen. Die Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung setzt auch in diesem Jahr ein Zeichen für das (Vor-)Lesen!


Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, haben besonders gute Startchancen. Sie haben früh einen größeren Wortschatz, lernen leichter lesen, sind einfühlsamer und haben in vielen Fächern bessere Schulnoten


"Vorlesen ist eine wichtige Voraussetzung für die Fähigkeit zum Lesen", so Sandra Lehman, Kinder- und Jugendbuchexpertin der Buchhandlung Bräunling in Puchheim, im Magazin "neo.family". Wer gut lesen könne, sei in der Lage, Zusammenhänge schneller zu begreifen. "Forscher fanden heraus, dass beim Lesen ständig Synapsen - sozusagen die Schaltzentren - im Gehirn neu verknüpft werden." So beweisen Studien danach, "dass Kinder, denen vorgelesen wurde, leichter lernen als andere Kinder, besser Probleme lösen können und auch sozialer im Umgang mit anderen Menschen sind". neo.family empfiehlt neben Links wie stiftunglesen.de auch kindergesundheit-info.de "Suchbegriff Geschichten lesen" und lesestart.de
https://vorunruhestand.de/2016/10/was-taugen-oma-und-opa-als-vorleser/

Montag, 29. April 2024

Wie sich die Steuern für Rentner stetig erhöhen

Wie sich die Steuern für Rentner stetig erhöhen
Wenn 80-Jährige plötzlich eine Steuererklärung machen müssen, kann etwas nicht stimmen – oder? Durch die Rentenerhöhungen müssen Rentner Steuern zahlen, obwohl sie vorher nicht zahlen mussten. Wie kann das sein?

2018 gab’s im Westen 3,22 Prozent mehr Rente, im Osten sogar 3,37, 2019 waren es 3,18 (West) und 3,91 (Ost) Prozent mehr, dann 2021 eine Nullrunde, 2022 gab's sogar ein Plus von 5,35 Prozent (West) und 6,12 Prozent (Ost), 2023 dann 4,39 Prozent (West) und 5,86 Prozent (Ost), 2024 ist die Renteneinheit geschafft, das heißt, Ost- sowie West-Rentner bekommen einheitlich 4,57 Prozent mehr.


Rentenerhöhungen der vergangenen Jahre

Durch das Alterseinkünftegesetz von 2005 steigt der Steueranteil für Neurentner von Jahr zu Jahr: 2005 war nur die Hälfte der Einkünfte im Alter zu versteuern, 2018 ist der zu versteuernde Anteil bereits bei 76 Prozent – und er steigert pro Jahr weiter, 2023 sind bereits 82,5 Prozent zu versteuern.


Wie viel versteuert werden muss

Jedes Jahr höhere Steuern




Der Staat erhöht seine Steuern schleichend von Jahr zu Jahr, weil er sich ein perfides System einfielen ließ: Der steuerfreie Anteil bleibt nämlich ein Leben lang gleich, die Preise aber steigen von Jahr zu Jahr – und so müssen prozentual immer mehr Rentner Steuern zahlen. Klingt kompliziert, ist kompliziert – also der Reihe nach. Das lässt sich am besten an einem Beispiel erklären: Wer also beispielsweise 2018 in Rente ging, musste mit einem steuerpflichtigen Anteil von 76 Prozent rechnen, umgekehrt waren 24 Prozent steuerfrei. Nehmen wir an, der Rentner hätte damals 1200 Euro Rente bekommen, dann war sein zu versteuernder Anteil bei 76 Prozent oder 912 Euro, der steuerfrei Anteil bei 288 Euro. 288 Euro bleiben also bis in alle Ewigkeit steuerfrei. Allerdings bleibt es bei diesen 288 Euro, auch wenn die Rente steigt. Angenommen, die Rente steigt in den kommenden zehn Jahren, sprich bis 2028, bis auf 2000 Euro, dann beträgt der steuerfreie Anteil trotzdem nur 288 Euro. Prozentual sind 288 Euro von 2000 Euro dann aber nicht mehr 24 Prozent, sondern nur noch 14,4 Prozent. Das heißt, durch die Rentenerhöhungen kassiert der Staat immer mehr von der Rente.


2018: 288 Euro = 24 Prozent von 1200 Euro


2028: 288 Euro = 14,4 Prozent von 2000 Euro




Je höher die Rente steigt, desto weniger bleibt prozentual steuerfrei. Selbst, wer zu Beginn seiner Rente unter dem Existenzminimum lag, wird künftig wegen dieser kalten Progression Steuern zahlen. 2018 waren das immerhin rund 180 000 Rentner mehr.


Schleichende Enteignung durch den Staat




Damit nicht genug, der Staat kassiert die Rentner auch über die Inflation ab – und das funktioniert so: Der Grundfreibetrag (Existenzminimum) stieg meist weniger stark die Inflation. So stieg der Grundfreibetrag von 2021 von 9.744 Euro auf 10.347 (2022), dann 2023 auf 10.908 Euro und 2024 beträgt er 11.604 Euro. Gerade 2022 und 2023 war die Inflation aber höher als die Erhöhung des Grundfreibetrags. Wenn aber die Inflation über der Erhöhung des Grundfreibetrags liegt, wird ein Teil, zugegeben, ein kleiner Teil des Existenzminimums besteuert. Dazu kommt, dass häufig die für Rentner relevanten Preise besonders steigen. Extrem gestiegen sind die Preise mit 6,9 Prozent im Jahr 2022 und mit 5,9 Prozent im Jahr 2023.


Wie sich der Grundfreibetrag entwickelt hat

Höhere Pauschbeträge gefordert




Dieses Beispiel verdeutlicht, dass der Staat Rentner systematisch steuerlich höher belastet. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert deswegen, dass „zum einen der steuerliche Anteil der Rente langsamer steigen sollte und Rentenerhöhungen nicht zu 100 Prozent versteuert werden. Auch die Beträge, die Senioren bei der Steuer abziehen dürfen, müssen dem BdSt zufolge überprüft werden. So liege der Werbungskosten-Pauschbetrag beispielsweise seit dem Jahr 1954 unverändert bei 102 Euro pro Jahr. Ein wichtiger Lösungsansatz liege auch bei der Einkommensteuererklärung selbst – denn anders als bei Arbeitnehmern bieten die Finanzämter für Rentner keine vereinfachte Steuererklärung an. Eine Reform ist überfällig.

Das heißt, Rentner müssen sich noch viel stärker als in der Vergangenheit mit dem Thema Steuern auseinandersetzen und jede legale Möglichkeit nutzen, Steuern zu sparen. Insofern gilt: Belege sammeln und sich schlau zu machen, was sich alles absetzen lässt. Steuern sparen ist keine Kunst, sondern eher Fleißarbeit, die sich aber lohnt.
https://vorunruhestand.de/2024/04/wie-sich-die-steuern-fuer-rentner-stetig-erhoehen/

Rentenplaner für Dummies – jetzt an morgen denken

Rentenplaner für Dummies – jetzt an morgen denken
Kurz vor der Rente – und nun? Das Buch „Rentenplaner für Dummies“ hilft allen künftigen und seienden Rentner, sich in punkto Finanzen zurechtzufinden. Das klingt einfacher als es ist, ist aber kein Hexenwerk.

Mit Ende 50, Anfang 60 fragen sich viele, ob Ihre Rente reicht und was auf Sie zukommt. Wer mit der Rente auskommen will, hat als Vorruheständler noch die Chance, an der Schraube zu drehen. Aber auch Rentner können noch etwas deichseln, um mit ihrer Rente besser über die Runde zu kommen.

Die Rente ist zwar sicher, so wie der damalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm 1986 propagierte und plakatierte, allerdings nicht in der Höhe – genau das ist das 💥 Problem, dessen sich immer mehr 🧐 bewusst werden. Denn, Staat und Sozialversicherung schröpfen die Rentnerinnen und Rentner. Erst Anfang 2023 wurden die Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung erhöht und am 1. Juli 2023 erhöhen sich die Pflegebeiträge. Das heißt, der Staat greift seinen Bürgern immer tiefer in die Taschen, die aber können sich nicht wehren.

Wer nicht zusätzlich vorgesorgt hat, stößt schnell an sein finanzielles Limit, das gilt gerade in Zeiten von hartnäckiger Inflation. Wer sich allein auf die gesetzliche Rente verlässt, ist verlassen. Also, keine gute Idee. Sie dürfte bei den meisten – und vermutlich auch bei Ihnen – nicht reichen. Deswegen braucht wohl jeder einen Rentenplaner, der ihm Wege eröffnet, das Beste aus seiner Situation zu machen – den "Rentenplaner für Dummies" eben.


Rentenplaner für Dummies




Das Buch "Rentenplaner für Dummies" liefert Antworten, wie sich die drohende Rentenlücke schließen lässt und welche Möglichkeiten es gibt, in der Rente finanziell über die Runden zu kommen.

Der geneigte Leser, die geneigte Leserin wird beim Lesen feststellen, dass gelegentlich nur der Taschenrechner – oder eine Excel-Tabelle – hilft, um sich einen Überblick zu verschaffen. Jeder, der in dieser Lage ist, wird begreifen, welche Auswirkungen politische Vorgaben haben. Planvoll vorzugehen, ist der beste Weg zur auskömmlichen Rente. Auch wenn es manchmal kompliziert erscheint, beim Lesen Vorruheständler und Rentner sicher auf die eine oder andere Idee und finden den einen oder anderen Tipp, der ihnen später mehr Geld ins Portemonnaie spült.


Den Überblick gewinnen


Das Buch erklärt, worauf jeder und jede achten sollte und was er oder sie noch kurz vor Rentenbeginn erledigen sollte. Es hilft, einen Überblick über Ihre Finanzen im Alter zu gewinnen. Das Buch „Rentenplaner für Dummies“ erklärt, wie Vorruheständler früher in Rente gehen und wie sie ihre Rente aufbessern können. Es weist auf die Fallstricke bei Steuern und Sozialabgaben hin. Damit nicht genug, das Buch "Rentenplanner für Dummies" geht ferner darauf ein, wie jede und jeder sein Vermögen im Alter am besten anlegt, wo sie oder er sparen kann und worauf es beim Vererben ankommt – um so entspannt der Rente entgegenzusehen.

Rentenplaner für Dummies


„Rentenplaner für Dummies“ (Taschenbuch)


Helmut Achatz


Verlag Wiley-VCH, Weinheim, 1. Auflage 2022, 320 Seiten


Preis: 20 Euro Print, 17,99 Kindle


ISBN: ‎978-3-527-71944-0


ISBN: ‎ 352771944X (Kindle)

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Rezensionen:


Christina Pfleger vom Blog Kinkainvest hat mein Buch rezensiert. Hier ihre Meinung zu meinen Buch (auszugsweise) - ein Fazit:


Dieser Ratgeber ist adressiert an Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Früher oder später ist es für jeden Menschen einmal relevant, sich intensiv mit der finanziellen Planung der kommenden Rentenzeit zu beschäftigen. Um in der Zeit gut abgesichert zu sein, sollte jeder selbst aktiv werden und sich in Eigenregie so viel wie möglich Informationen einholen. Helmut Achatz hat mit seinem aufschlussreichen Ratgeber quasi eine Pflichtlektüre für jeden publiziert –  denn jeder geht mal in Rente – gespickt mit wertvollen Tipps und Tricks.


Sobald man die Rente als Ziel ansteuert, ist es klug ein gesundes Verhältnis in das Dreieck der Vermögensanlage zu bringen. Das bedeutet, die Liquidität des Vermögens zu erhöhen, das Risiko zu reduzieren und die Rendite zu erhalten. Grund ist auch, dass die individuelle Risikobereitschaft mit zunehmendem Alter abnimmt, gilt es doch das angesparte Vermögen vor Verlust und Inflation zu schützen.
https://vorunruhestand.de/2023/10/rentenplaner-fuer-dummies-jetzt-an-morgen-denken/

Was von 1600 Euro Rente übrig bleibt

Was von 1600 Euro Rente übrig bleibt
Brutto-Rente ist nicht gleich Netto-Rente. Rentner zahlen Kranken- und Pflegeversicherung plus Steuern. Wie wenig bleiben von 1600 Euro Rente übrig?

Wer in Rente geht, 😯 dürfte enttäuscht sein, dass er weniger bekommt als gedacht: Die Rentenversicherung zieht Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge von der 🫲 Brutto-Rente ab und 👉 leitet sie an die Kasse weiter. Das sind im Schnitt mehr als elf Prozent, die an die Sozialversicherungen abgeführt wird; bei Kinderlosen sogar noch mehr – wie viel genau hängt vom Zusatzbeitrag der Krankenkasse ab. Rentner müssen darüber hinaus Steuern zahlen: Wessen Rente einschließlich anderer Einkünfte 2023 niedriger war als der sogenannte Grundfreibetrag von 10.908 Euro, zahlt  keine Steuern, wer darüber liegt, zahlt möglicherweise Steuern – "möglicherweise" deswegen, weil es darauf ankommt, wann jemand in Rente gegangen ist. Denn, nach dem Jahr des Renteneintritts bemisst sich der steuerpflichtige Anteil. Der Grundfreibetrag erhöht sich 2024 auf 11.604 Euro. Spätestens jetzt dürfte klar sein: Brutto ist nicht gleich netto. Das Portal "Ihre Vorsorge" hat tabellarisch zusammengestellt, was alles versteuert und verbeitragt wird. Die Liste ist erschreckend 😳 lang.


Mal ganz konkret




Was heißt das denn konkret? "InFranken" hat sich die Mühe gemacht und das für eine Rente von 💶 1600 Euro durchgerechnet. Übrigens, nach der Rentenerhöhung im Juli 2024 dürften einige vielleicht auf 1600 Euro Rente kommen, denn die Renten erhöhen sich um 4,57 Prozent. "InFranken" hat errechnet, dass ein 👴 Rentner 653 Euro Steuern zahlen müsste.

⚠️ Aber Vorsicht: Das heißt nicht, dass jeder mit 1600 Euro Rente genau so viel zahlt, denn es kommt auf das 📅 Jahr des Renteneintritts an und auf andere Umstände. Übrigens, von 2500 Euro Rente bleibt prozentual noch weniger übrig, absolut natürlich mehr. Nur die wenigsten kommen allerdings auf 1600 Rente, das sind nicht einmal 20 Prozent aller Rentner, wie Sahra Wagenknecht von der Gruppe BSW bei der Bundesregierung erfragt hat.

Eine generelle Aussage, wie hoch die Steuerbelastung sein werde, kann 🤷‍♀️ nicht getroffen werden. "InFranken" empfiehlt eine persönliche ℹ️ Rentenberatung. Die Deutsche Rentenversicherung berät kostenlos, eine Beratungsstelle in der Nähe zu finden, dürfte kein Problem sein.


Die Steuer bei 1600 Rente?




Der Musterfall, den "InFranken" durchgerechnet hat:

Es kommt darauf an, wie hoch die Freibeträge sind, die gelten. Da ist zum einen

- der Grundfreibetrag, der allen Steuerzahlern zusteht, zusätzlich gibt es für Rentner und Rentnerinnen


- den Rentenfreibetrag.Dann geht's schon los: Was über dem Grundfreibetrag liegt, wird ab dem ersten Euro mit dem Grenzsteuersatz von 14 Prozent besteuert. "Finanztip" hat die progressive Besteuerung überschaulich zusammengefasst:


- Tarifzone 1: Bis zum Grundfreibetrag ist der Grenzsteuersatz 0.


- Tarifzone 2: Bei 10.909 Euro beginnt der Grenzsteuersatz gleichmäßig  bis zu 15.999 Euro anzusteigen. Am Anfang beträgt er 14 Prozent (Einstiegssteuersatz) und wächst bis auf 24 Prozent.


- Tarifzone 3: Sie beginnt bei 16.000 Euro und endet bei 62.809 Euro. Der Grenzsteuersatz steigt von 24 Prozent auf 42 Prozent an.


- Tarifzone 4: Sie beginnt bei 62.810 und endet bei 277.825 Euro. Grenzsteuersatz: 42 Prozent.


- Tarifzone 5: Ab 277.826 Euro springt der Grenzsteuersatz auf 45 Prozent.

Die Rechnung


Annahmen


"InFranken" ging von folgenden Annahmen aus:

- Renteneintritt 2020


- monatliche Rente 💶 1600 Euro (pro Jahr 19.200)


- ✝️ konfessionslos


- gesetzlich krankenversichert


- Wohnort Schweinfurt


- Rentenfreibetrag 20 Prozent

Beim Renteneintritt 2020 liegt der Rentenfreibetrag bei 20 Prozent, das heißt

- 80 Prozent der Rente sind 🙁 steuerpflichtig,


- 20 Prozent von 19.200 Euro bleiben steuerfrei, sprich 3840 Euro.


- Besteuert werden somit 15.360 Euro versteuert werden.


- Davon abgezogen werden die Beiträge zur gesetzlichen 🏥 Kranken- und Pflegeversicherung, zusammen 10,95 Prozent – entspricht 2102 Euro pro Jahr.


- Der steuerpflichtige Rentenanteil sinkt somit auf 13.258 Euro.


- Davon wird noch die Werbungskostenpauschale für 👵 👴 Rentner von 102 Euro und


- der Sonderausgabenpauschalbetrag von 36 Euro abgezogen.


- Der endgültige steuerpflichtige Anteil beträgt 13.120 Euro.


- Daraus errechnet sich gemäß Einkommensteuer-Grundtabelle für das Jahr 2020 eine Steuer von 653 Euro.


- Herunter gebrochen auf den Monat ergibt sich eine fiktive Steuer von 54,42 Euro. Der Rentenfreibetrag für 2023 liegt allerdings nur noch bei 17,5 Prozent, das heißt umgekehrt, dass der Besteuerungsanteil bei 82,5 Prozent liegt – und er sinkt weiter in den kommenden Jahren. Was viele nicht wissen: Jede Rentenerhöhung wird nicht mit 82,5 Prozent besteuert, sondern mit 100 Prozent. Das heißt wiederum, dass wegen dieses Mechanismus der prozentuale Besteuerungsanteil nach und nach steigt.

Entwicklung des Besteuerungsanteils

2023 lag der Besteuerungsanteil bereits bei 82,5 Prozent 🙁 – und er steigt weiter 😢.
https://vorunruhestand.de/2024/03/was-von-1600-euro-rente-uebrig-bleibt/