Donnerstag, 6. August 2026

Acht Länder revoltieren gegen Rentenreform

Acht Länder revoltieren gegen Rentenreform
Der Widerstand gegen das Aus der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren wächst. Acht Länderchefs stellen sich gegen die Pläne der Rentenkommission.
Die Rentenreform droht an einem ihrer umstrittensten Punkte zu scheitern: der Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren, landläufig immer noch als „Rente mit 63“ bezeichnet. Während Union und Bundesregierung auf die Umsetzung der Empfehlungen der Alterssicherungskommission drängen, formiert sich in den Ländern massiver Widerstand. Inzwischen haben sich acht Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gegen die Pläne positioniert, wie "Welt" berichtet.
Der Kern ihrer Kritik: Wer 45 Jahre und länger gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, dürfe nicht schlechter gestellt werden. Viele Länderchefs verweisen zudem auf die Gefahr steigender Altersarmut und auf die besondere Situation von Beschäftigten mit körperlich belastenden Berufen.

Diese 8 Länder stellen sich gegen das Renten-Aus


1. Niedersachsen
Olaf Lies (SPD)
Argument: Lies fordert eine stärkere Anerkennung von Lebensleistung. Es müsse einen Unterschied machen, ob jemand 45 Jahre oder länger gearbeitet habe. Zudem warnt er vor negativen Folgen für die Alterssicherung langjährig Beschäftigter.
2. Mecklenburg-Vorpommern
Manuela Schwesig (SPD)
Argument: Das Land gehört zu den ersten Kritikern der Reform. Ein zentrales Argument lautet, dass viele Menschen im Alter fast ausschließlich auf die gesetzliche Rente angewiesen sind.
3. Brandenburg
Dietmar Woidke (SPD)
Argument: Brandenburg lehnt die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren ab und verweist auf die Bedeutung der gesetzlichen Rente für viele langjährig Beschäftigte.
4. Sachsen
Michael Kretschmer (CDU)
Argument: Kretschmer zählt zu den ersten ostdeutschen Regierungschefs, die Widerstand gegen die Pläne angekündigt haben. Im Mittelpunkt steht der Schutz langjährig Versicherter.
5. Sachsen-Anhalt
Sven Schulze (CDU)
Argument: Auch Sachsen-Anhalt stellt sich gegen die Abschaffung. Die Landesregierung verweist auf die besondere Bedeutung der gesetzlichen Rente und die Anerkennung jahrzehntelanger Erwerbsarbeit.
6. Thüringen
Mario Voigt (CDU)
Argument: Thüringen gehört ebenfalls zum Kreis der Kritiker. Die Argumentation: Wer Jahrzehnte gearbeitet hat, darf nicht durch eine Reform bestraft werden.
7. Saarland
Anke Rehlinger (SPD)
Argument: Die saarländische Ministerpräsidentin schloss sich der Kritik an. Gerade in industriell geprägten Regionen gilt die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren als Frage der Gerechtigkeit.
8. Bremen
Andreas Bovenschulte (SPD)
Argument: Auch Bremen lehnt die Abschaffung der Regelung ab. Die Hansestadt verweist wie andere SPD-geführte Länder auf soziale Folgen und die Gefahr sinkender Akzeptanz der Rentenreform.

Konfliktlinie verläuft quer durch die Parteien


Bemerkenswert ist, dass die Gegner der Reform aus SPD- wie CDU-geführten Ländern kommen. Die Front verläuft damit nicht entlang klassischer Parteigrenzen, sondern zwischen den Befürwortern einer finanzpolitisch motivierten Reform und jenen, die die Lebensleistung langjährig Versicherter stärker gewichten.
Für die Bundesregierung wird das zum Problem. Denn die Alterssicherungskommission hat die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren als wichtigen Baustein ihres 33-Punkte-Pakets definiert. Fällt dieser Baustein weg, könnte das gesamte Reformkonzept ins Wanken geraten.
Fazit:
Aus drei ostdeutschen Kritikern ist binnen weniger Tage eine Allianz von acht Bundesländern geworden. Der Widerstand gegen das Ende der abschlagsfreien Rente wächst und könnte sich zur entscheidenden Hürde für die größte Rentenreform seit Jahren entwickeln.
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Bild: KI-generiert mit Nightcafé https://vorunruhestand.de/2026/08/acht-laender-revoltieren-gegen-rentenreform/

Statt „Nessie“ füllt „Rente“ das Sommerloch

Statt „Nessie“ füllt „Rente“ das Sommerloch
Kaum beginnt die Ferienzeit, beherrscht die „Rente“ die Schlagzeilen. Doch hinter der Debatte steckt mehr als nur ein klassisches Sommerloch, das früher von „Nessie“ gefüllt wurde

Sommerloch? Rente als Dauerthema


Nessie hat ausgedient
In diesem Jahr füllen nicht sensationelle Haifischsichtungen in der Ostsee oder die Suche nach dem Ungeheuer von Loch Ness das sogenannte Sommerloch, sondern die „Rente“. Kaum haben die Ferien begonnen, überschlagen sich Politik, Verbände und Experten mit Vorschlägen, Warnungen und Forderungen rund um das Thema Rente. Die Debatte über die Zukunft der gesetzlichen Rente und die sogenannte „Rente mit 63“ beherrscht derzeit die Nachrichten.

Das übliche Sommertheater?


Auf den ersten Blick wirkt vieles wie das übliche Sommertheater. Politiker positionieren sich, Verbände melden sich zu Wort und Experten rechnen vor, weshalb das bestehende System an seine Grenzen stößt. Doch anders als bei manch anderem Sommerthema geht es diesmal um eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen Deutschlands: Immer mehr Rentnerinnen und Rentner stehen immer weniger Beitragszahlern gegenüber.

Spiegelbild unterschiedlicher Lebensrealitäten


Besonders emotional wird die Debatte um die sogenannte „Rente mit 63“. Während Reformbefürworter auf die finanzielle Belastung des Systems verweisen, betonen Kritiker, dass viele Menschen nach Jahrzehnten körperlicher oder psychischer Belastung einen früheren Ruhestand verdient haben. Die Kontroverse zeigt, wie unterschiedlich die Lebensrealitäten in Deutschland sind.
Schlagzeilen verunsichern
Für Rentnerinnen und Rentner sowie Rentenbeitragszahler sind solche Schlagzeilen oft verunsichernd. Die gute Nachricht lautet jedoch: Zwischen politischen Vorschlägen, Expertenempfehlungen und tatsächlich geltendem Recht liegen meist Monate oder sogar Jahre. Wer seine persönliche Ruhestandsplanung auf eine solide Grundlage stellt, sollte deshalb nicht jede neue Meldung überbewerten, wie die Deutsche Rentenversicherung meint.

Wie finanzieren wir die Rente?


Das Sommerloch mag die Aufmerksamkeit auf das Thema lenken. Die Fragen dahinter bleiben jedoch auch nach den Ferien bestehen: Wie finanzieren wir die Rente der Zukunft? Wer kann wie lange arbeiten? Und wie gelingt ein fairer Übergang in den Ruhestand?
Rente längst kein Randthema mehr
Eines ist sicher: Wenn die Rente das Sommerloch füllt, zeigt das vor allem eines. Die Altersvorsorge ist längst kein Randthema mehr, sondern eine der zentralen Zukunftsfragen unserer Gesellschaft.
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Bild: KI-generiert mit Nightcafé https://vorunruhestand.de/2026/08/statt-nessie-fuellt-rente-das-sommerloch/

Donnerstag, 23. Juli 2026

Beim Tanken Geld sparen – so geht’s

Beim Tanken Geld sparen – so geht’s
Spritpreise explodieren, Politik vertröstet, Konzerne kassieren. Wer nicht zahlen will, braucht Apps, Timing und klare Strategie – sonst wird Autofahren zum Luxus.
Die Spritpreise schießen hoch, der Ölmarkt spielt verrückt – und die Politik liefert vor allem Ankündigungen. Seit Beginn des Iran‑Konflikts hat sich der Ölpreis auf ein Niveau katapultiert, das wir seit 2022 nicht mehr gesehen haben. Die Freigabe internationaler Reserven? Ein Tropfen auf den heißen Asphalt. Wer Auto fährt, zahlt – und zwar kräftig.

Digitale Selbstverteidigung


Wer heute 🤖 ohne digitale Hilfe tankt, zahlt drauf. Punkt. Die Preise springen innerhalb eines Tages um 10 bis 20 Cent pro Liter. Wer da „einfach mal“ zur Tankstelle fährt, finanziert die nächste Quartalsbilanz der Mineralölkonzerne.
Die Zeiten, in denen wir Senioren auf gut 🍀 Glück die nächste ⛽️Tankstelle ansteuern, sollten vorbei sein. Da die Preise wegen des 💣 Irankriegs innerhalb eines Tages heftig schwanken können, ist ⏱️Timing alles. So lassen sich mit ein paar Tricks pro 🚘 Füllung leicht fünf bis zehn Euro sparen.
Iran-Krieg und kein Ende
So wie es aussieht, wird die Lage für Verbraucher nicht besser – im Gegenteil. Seit Beginn des Iran-Kriegs ist der Ölpreis auf einem hohen 📈 Niveau. Wie es im Iran-Krieg weitergeht, kann niemand voraussagen. Das heißt, Verbraucherinnen und Verbraucher werden auch künftig noch viel stärker auf den Preis schauen müssen – und 🧾 vergleichen. Und das ist heute einfacher als jemals zuvor. Per 📱Smartphone und App lässt sich ganz schnell die günstigste Tankstelle im Umkreis ausmachen. Nachfolgend einige nützliche Apps.
Preis für ein Barrel Brent Öl
Preis für ein Barrel Brent Öl Quelle: comdirect
Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, auf 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Damit setzt sich der Preisanstieg angesichts der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg fort.

Digitaler Preisvergleich: Smartphone als Spar-Assistent


- ‼️ Nutzen Sie Apps: Programme wie
- Clever Tanken,
- Mehr Tanken,
- ADAC Spritpreise
- Google Maps

- 🕖 Die goldene Uhrzeit: Statistisch gesehen tanken Sie in Deutschland zwischen 10:00 und 12:00 Uhr am günstigsten. Die Apps zeigen auch an, wann der günstigste Zeitpunkt fürs Tanken wahrscheinlich ist.
- 🚗 Autobahnen meiden: Ein Umweg von nur wenigen Kilometern abseits der Raststätte kann pro Tankfüllung 10 bis 15 Euro sparen.
- ⛽️ Freie Tankstellen sind häufig günstiger als Tankstellen großer Marken.
Alle Apps greifen auf dieselben offiziellen Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) zu. Der Unterschied liegt vor allem im Komfort und in den Zusatzfunktionen. Es gibt übrigens noch mehr Tank-Apps als die aufgelisteten. Wer sich einen Überblick verschaffen will, surft zur MTS-K-Seite.
Die 12-Uhr-Regel
Die Bundesregierung hat die Einmal‑am‑Tag‑Regel eingeführt: Preiserhöhungen nur einmal täglich um 12 Uhr, Senkungen jederzeit. Klingt verbraucherfreundlich – ist es aber nicht zwingend.
Was feststeht:
- Erhöhung nur einmal täglich
- Senkungen jederzeit
- Kartellrecht wird angepasst
- Einjährige Testphase
Was das bedeutet: Vormittags könnte es künftig günstiger werden – bevor der Tageshöchstpreis festgelegt wird. Abends bleibt es attraktiv, weil Tankstellen sich gegenseitig unterbieten.
Das Problem: Wenn der Staat die Preissprünge deckelt, setzen Betreiber die Preise vorsorglich höher an. Österreich hat genau diese Erfahrung gemacht – und geht jetzt auf eine Dreimal‑pro‑Woche‑Regel über. Weniger Flexibilität, höhere Durchschnittspreise. Wer glaubt, den Markt austricksen zu können, erlebt oft das Gegenteil.
Fazit: Wer nichts tut, zahlt drauf
Die Spritpreise werden nicht so schnell sinken. Die Politik liefert Regeln, die mehr versprechen als halten. Die Mineralölkonzerne spielen weiter ihr Spiel. Wer sparen will, muss selbst handeln: Apps nutzen, Timing perfektionieren, Fahrstil anpassen – und jeden Preis hinterfragen.
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Wie lässt sich Sprit sparen


Ob es die Fahrt zum lang ersehnten Wanderurlaub ist oder der spontane Besuch bei den Enkeln – wir haben jetzt etwas, das uns früher oft fehlte: Zeit. Warum also noch mit Bleifuß über die Autobahn jagen? Ein gelassener Fahrstil schont nicht nur die Nerven, sondern schont auch den Geldbeutel. Hier eine kurze Liste, wie sich der Benzinverbrauch senken lässt:


🟢 Checkliste: Entspannt fahren, clever sparen

Kurz & knapp für Ihr Handschuhfach


-

Vorausschauen: Fuß vom Gas, wenn die Ampel vorne rot wird. Rollen lassen statt Bremsen!


-

Früh schalten: Spätestens bei 2.000 Umdrehungen hochschalten.


-

Gleitmodus: im höchstmöglichen Gang durch den Ort (oft im 5. oder 6. Gang).


-

Tempo-Check: Auf der Autobahn sind 110–120 km/h der "Wohlfühlbereich" für den Geldbeutel.


-

Ballast abwerfen: unnötige Getränkekisten oder schwere Dachboxen ausladen.


-

Reifendruck prüfen: 0,2 bar über der Herstellerangabe senkt den Widerstand, ohne den Komfort zu mindern.


-

Technik nutzen: Tempomat auf freien Strecken einschalten, Klimaanlage nur an, wenn nötig.

https://vorunruhestand.de/2026/07/beim-tanken-geld-sparen-so-gehts/

Beim Tanken Geld sparen – so geht’s

Beim Tanken Geld sparen – so geht’s
Spritpreise explodieren, Politik vertröstet, Konzerne kassieren. Wer nicht zahlen will, braucht Apps, Timing und klare Strategie – sonst wird Autofahren zum Luxus.
Die Spritpreise schießen hoch, der Ölmarkt spielt verrückt – und die Politik liefert vor allem Ankündigungen. Seit Beginn des Iran‑Konflikts hat sich der Ölpreis auf ein Niveau katapultiert, das wir seit 2022 nicht mehr gesehen haben. Die Freigabe internationaler Reserven? Ein Tropfen auf den heißen Asphalt. Wer Auto fährt, zahlt – und zwar kräftig.

Digitale Selbstverteidigung


Wer heute 🤖 ohne digitale Hilfe tankt, zahlt drauf. Punkt. Die Preise springen innerhalb eines Tages um 10 bis 20 Cent pro Liter. Wer da „einfach mal“ zur Tankstelle fährt, finanziert die nächste Quartalsbilanz der Mineralölkonzerne.
Die Zeiten, in denen wir Senioren auf gut 🍀 Glück die nächste ⛽️Tankstelle ansteuern, sollten vorbei sein. Da die Preise wegen des 💣 Irankriegs innerhalb eines Tages heftig schwanken können, ist ⏱️Timing alles. So lassen sich mit ein paar Tricks pro 🚘 Füllung leicht fünf bis zehn Euro sparen.
Iran-Krieg und kein Ende
So wie es aussieht, wird die Lage für Verbraucher nicht besser – im Gegenteil. Seit Beginn des Iran-Kriegs ist der Ölpreis auf einem hohen 📈 Niveau. Wie es im Iran-Krieg weitergeht, kann niemand voraussagen. Das heißt, Verbraucherinnen und Verbraucher werden auch künftig noch viel stärker auf den Preis schauen müssen – und 🧾 vergleichen. Und das ist heute einfacher als jemals zuvor. Per 📱Smartphone und App lässt sich ganz schnell die günstigste Tankstelle im Umkreis ausmachen. Nachfolgend einige nützliche Apps.
Preis für ein Barrel Brent Öl
Preis für ein Barrel Brent Öl Quelle: comdirect
Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, auf 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Damit setzt sich der Preisanstieg angesichts der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg fort.

Digitaler Preisvergleich: Smartphone als Spar-Assistent


- ‼️ Nutzen Sie Apps: Programme wie
- Clever Tanken,
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- 🕖 Die goldene Uhrzeit: Statistisch gesehen tanken Sie in Deutschland zwischen 10:00 und 12:00 Uhr am günstigsten. Die Apps zeigen auch an, wann der günstigste Zeitpunkt fürs Tanken wahrscheinlich ist.
- 🚗 Autobahnen meiden: Ein Umweg von nur wenigen Kilometern abseits der Raststätte kann pro Tankfüllung 10 bis 15 Euro sparen.
- ⛽️ Freie Tankstellen sind häufig günstiger als Tankstellen großer Marken.
Alle Apps greifen auf dieselben offiziellen Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) zu. Der Unterschied liegt vor allem im Komfort und in den Zusatzfunktionen. Es gibt übrigens noch mehr Tank-Apps als die aufgelisteten. Wer sich einen Überblick verschaffen will, surft zur MTS-K-Seite.
Die 12-Uhr-Regel
Die Bundesregierung hat die Einmal‑am‑Tag‑Regel eingeführt: Preiserhöhungen nur einmal täglich um 12 Uhr, Senkungen jederzeit. Klingt verbraucherfreundlich – ist es aber nicht zwingend.
Was feststeht:
- Erhöhung nur einmal täglich
- Senkungen jederzeit
- Kartellrecht wird angepasst
- Einjährige Testphase
Was das bedeutet: Vormittags könnte es künftig günstiger werden – bevor der Tageshöchstpreis festgelegt wird. Abends bleibt es attraktiv, weil Tankstellen sich gegenseitig unterbieten.
Das Problem: Wenn der Staat die Preissprünge deckelt, setzen Betreiber die Preise vorsorglich höher an. Österreich hat genau diese Erfahrung gemacht – und geht jetzt auf eine Dreimal‑pro‑Woche‑Regel über. Weniger Flexibilität, höhere Durchschnittspreise. Wer glaubt, den Markt austricksen zu können, erlebt oft das Gegenteil.
Fazit: Wer nichts tut, zahlt drauf
Die Spritpreise werden nicht so schnell sinken. Die Politik liefert Regeln, die mehr versprechen als halten. Die Mineralölkonzerne spielen weiter ihr Spiel. Wer sparen will, muss selbst handeln: Apps nutzen, Timing perfektionieren, Fahrstil anpassen – und jeden Preis hinterfragen.
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Wie lässt sich Sprit sparen


Ob es die Fahrt zum lang ersehnten Wanderurlaub ist oder der spontane Besuch bei den Enkeln – wir haben jetzt etwas, das uns früher oft fehlte: Zeit. Warum also noch mit Bleifuß über die Autobahn jagen? Ein gelassener Fahrstil schont nicht nur die Nerven, sondern schont auch den Geldbeutel. Hier eine kurze Liste, wie sich der Benzinverbrauch senken lässt:


🟢 Checkliste: Entspannt fahren, clever sparen

Kurz & knapp für Ihr Handschuhfach


-

Vorausschauen: Fuß vom Gas, wenn die Ampel vorne rot wird. Rollen lassen statt Bremsen!


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Früh schalten: Spätestens bei 2.000 Umdrehungen hochschalten.


-

Gleitmodus: im höchstmöglichen Gang durch den Ort (oft im 5. oder 6. Gang).


-

Tempo-Check: Auf der Autobahn sind 110–120 km/h der "Wohlfühlbereich" für den Geldbeutel.


-

Ballast abwerfen: unnötige Getränkekisten oder schwere Dachboxen ausladen.


-

Reifendruck prüfen: 0,2 bar über der Herstellerangabe senkt den Widerstand, ohne den Komfort zu mindern.


-

Technik nutzen: Tempomat auf freien Strecken einschalten, Klimaanlage nur an, wenn nötig.

https://vorunruhestand.de/2026/07/beim-tanken-geld-sparen-so-gehts/

Beim Tanken Geld sparen – so geht’s

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Die Spritpreise schießen hoch, der Ölmarkt spielt verrückt – und die Politik liefert vor allem Ankündigungen. Seit Beginn des Iran‑Konflikts hat sich der Ölpreis auf ein Niveau katapultiert, das wir seit 2022 nicht mehr gesehen haben. Die Freigabe internationaler Reserven? Ein Tropfen auf den heißen Asphalt. Wer Auto fährt, zahlt – und zwar kräftig.

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Mittwoch, 22. Juli 2026

Bis wann muss ich meine Steuererklärung einreichen?

Bis wann muss ich meine Steuererklärung einreichen?
Immerhin zwei Drittel der Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben, weil sie über dem Grundfreibetrag liegen – wer und vor allem bis wann? Bald läuft die Frist für die Steuererklärung 2025 ab. Wer einen Steuerberater hat, hat noch etwas länger Zeit. Ein Überblick.
Die Zeit für die Abgabe der Einkommensteuererklärung läuft ab.

Abgabefrist für die Steuererklärung 2025


Merken Sie sich die folgenden Stichtage gut vor, um teure Verspätungszuschläge zu vermeiden:


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Für Selbermacher: Wenn Sie Ihre Steuererklärung für das Jahr 2025 selbst erstellen, haben Sie bis zum 31. Juli 2026 Zeit, diese beim Finanzamt einzureichen. (Hinweis: Da der 31. Juli 2026 ein Freitag ist, bleibt es bei diesem regulären Termin.)


-

Mit professioneller Hilfe: Wer die Unterstützung eines Steuerberaters oder eines Lohnsteuerhilfevereins in Anspruch nimmt, profitiert von einer deutlich längeren Frist. In diesem Fall muss die Erklärung für das Steuerjahr 2025 erst am 28. Februar 2027 beim Finanzamt sein.


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Freiwillige Abgabe: Sind Sie nicht zur Abgabe verpflichtet, möchten aber eine Steuererstattung beantragen? Dann haben Sie insgesamt vier Jahre Zeit. Die freiwillige Steuererklärung für das Jahr 2025 können Sie noch bis zum 31. Dezember 2029 einreichen.


Verspätungszuschlag


Wer zu spät kommt, den bestraft nicht das Leben, sondern das Finanzamt mit einem Verspätungszuschlag – und dieser beträgt je angefangenem Monat 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer, mindestens aber 25 Euro für jeden Monat der Verspätung.


Steuerrechner
Wer wissen will, ob und wie viel Rentensteuer fällig wird, nutzt am besten einen Online-Rentensteuerrechner. Mittlerweile ist das Angebot an derartigen Online-Rechnern gewachsen. Hier einige bewährte Beispiele:
- Steuerrechner für Rentner von Stiftung Warentest
- Rentensteuerrechner der Deutschen Rentenversicherung
- Rentenbesteuerungsrechner von smart-rechner.de
Es lohnt sich, die Ergebnisse miteinander zu vergleichen.
Das ist neu: Die wichtigsten steuerlichen Änderungen im Überblick

Auch für die aktuellen Steuerjahre gibt es wieder einige Anpassungen und Erleichterungen, die sich positiv auf Ihr Portemonnaie auswirken können:


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Steigender Grundfreibetrag: Der Grundfreibetrag, also das Einkommen, bis zu dem keine Steuer gezahlt werden muss, wird kontinuierlich angepasst, um Rentner und Arbeitnehmer zu entlasten. Prüfen Sie hier jeweils die aktuellen Werte für den Veranlagungszeitraum.


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Angepasste Steuertarife: Um der kalten Progression entgegenzuwirken, werden die Eckwerte des Steuertarifs regelmäßig verschoben. Das bedeutet, dass höhere Steuersätze erst bei einem höheren zu versteuernden Einkommen greifen.


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Homeoffice-Pauschale: Sie können für Tage, an denen Sie ausschließlich im Homeoffice gearbeitet haben, pauschal einen festen Betrag pro Tag geltend machen (im Rahmen der gesetzlichen Höchstgrenzen).


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Pendlerpauschale: Für die Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte gilt weiterhin die erhöhte Entfernungspauschale ab dem 21. Kilometer.


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Werbungskostenpauschale: Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag (Werbungskostenpauschale) hilft dabei, ohne großen Belegaufwand Kosten abzusetzen. Liegen Ihre tatsächlichen Werbungskosten (z. B. für Gewerkschaftsbeiträge, Arbeitsmittel oder Fachliteratur) darüber, lohnt sich das Sammeln von Belegen weiterhin.


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Buchempfehlung
Rentenplaner für Dummies
"Rentenplaner für Dummies"
Kurz vor der Rente – und nun? Das Buch „Rentenplaner für Dummies“ hilft allen künftigen und seienden Rentnern,
sich in puncto Finanzen zurechtzufinden. Das klingt einfacher als es ist, ist aber kein Hexenwerk. Mit Ende 50,
Anfang 60 fragen sich viele, ob ihre Rente reicht und was auf sie zukommt. Wer mit der Rente auskommen will,
hat als Vorruheständler noch die Chance, an der Schraube zu drehen. Aber auch Rentner können noch
etwas deichseln, um mit ihrer Rente besser über die Runde zu kommen.
https://vorunruhestand.de/2026/07/bis-wann-muss-ich-meine-steuererklaerung-einreichen/

Dienstag, 14. Juli 2026

IKK Classic dreht an der Beitragsschraube

IKK Classic dreht an der Beitragsschraube
Ab August zahlen 2,86 Millionen Versicherte mehr. Der Zusatzbeitrag steigt deutlich – und das Sonderkündigungsrecht wird ausgehöhlt. Jetzt heißt es: genau hinschauen.
Die IKK Classic macht ernst: Ab 1. August steigt der Zusatzbeitrag um satte 0,45 Prozentpunkte auf 3,85 %. Für Beschäftigte bedeutet das bis zu 13 Euro mehr im Monat, für Selbstständige sogar bis zu 26 Euro. Insgesamt betrifft die Erhöhung 2,86 Millionen Menschen – viele davon älter, viele mit knapper Rente, viele ohne Spielraum.
Doch die eigentliche Zumutung kommt erst jetzt.

Sonderkündigungsrecht? Leider ohne Bescheid


Mit der Erhöhung haben Versicherte zwar ein Sonderkündigungsrecht – theoretisch. Praktisch wird es ihnen künftig erschwert. Denn das neue GKV‑Stabilisierungsgesetz streicht die Pflicht der Kassen, ihre Mitglieder über Beitragserhöhungen zu informieren.
Heißt konkret: Wer nicht zufällig die Pressemitteilung liest, zahlt einfach mehr – und merkt es womöglich erst Monate später. Verbraucherschützer nennen das zu Recht ein „Unding“. Das Sonderkündigungsrecht wird faktisch entwertet.

Und die Aufsicht? Schaut weg


Der GKV‑Spitzenverband veröffentlicht neue Zusatzbeiträge erst ab dem Tag ihrer Gültigkeit. Für Versicherte kommt die Info damit zu spät, um rechtzeitig zu reagieren. Transparenz sieht anders aus. Hier geht’s zur GKV-Liste.
Nicht nur die IKK Classic erhöht
Während die BMW BKK zuletzt gesenkt hat, ziehen andere Kassen wie IKK Südwest und BKK Würth ebenfalls an der Schraube. Der Trend ist klar: Die Belastung steigt – und die Versicherten sollen stillhalten.
Was Betroffene jetzt tun sollten
- Sonderkündigungsrecht prüfen – Wechsel bis Ende August möglich.
- Kassen vergleichen – viele zahlen unnötig drauf.
- Finanzielle Folgen berechnen – kleine Prozente, große Wirkung.
Die Beitragserhöhung ist das eine. Dass Millionen Versicherte künftig nicht einmal informiert werden, ist das eigentliche Problem. Wer seine Rechte kennen will, muss selbst aktiv werden – oder zahlt stillschweigend mehr. Versicherte sollten die Informationen ihrer jeweiligen Krankenkasse genau verfolgen, da diese verpflichtet ist, ihre Mitglieder über Beitragsanpassungen zu informieren.
Bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags haben Versicherte in der Regel ein Sonderkündigungsrecht, um zu einer günstigeren Krankenkasse zu wechseln. Wer das noch rechtzeitig erfährt, kann entsprechend kündigen und zwei Monate später zu einer günstigeren Kasse wechseln.
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Was Sie tun können:


Informieren Sie sich bei Ihrer eigenen Krankenkasse: Ihre Krankenkasse ist gesetzlich verpflichtet, Sie rechtzeitig und schriftlich über eine anstehende Erhöhung des Zusatzbeitrags zu informieren. Achten Sie auf diese Post.
Vergleichen Sie die Zusatzbeiträge: Sobald die Informationen über die erhöhten Beiträge vorliegen, können Sie verschiedene Krankenkassen miteinander vergleichen, um eine günstigere oder passendere Option zu finden. Diverse Vergleichsportale und Websites, darunter Finanztip, Verivox, Check24, krankenkasseninfo.de) bieten Übersichten der Zusatzbeiträge an.
Jetzt Kasse wechseln
Wer davon betroffen ist, kann von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und seine Krankenkasse mit einer Frist von zwei Monaten wechseln.

Was heißt Sonderkündigungsrecht?


Wenn eine Kasse ihren Zusatzbeitrag erhöht, haben die Versicherten ein Sonderkündigungsrecht.  Hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst:


Grundlage: Wenn Ihre Krankenkasse den kassenindividuellen Zusatzbeitrag erhöht, haben Sie laut § 175 Absatz 4 SGB V ein Sonderkündigungsrecht.
Wegfall der Bindungsfrist: Die übliche 12-monatige Bindungsfrist an Ihre Krankenkasse entfällt in diesem Fall. Sie können also auch dann wechseln, wenn Sie noch keine 12 Monate bei Ihrer aktuellen Kasse versichert sind.
Frist zur Ausübung: Sie können das Sonderkündigungsrecht bis zum Ende des Monats ausüben, in dem der erhöhte Zusatzbeitrag erstmalig erhoben wird.
Beispiel: Erhöht Ihre Krankenkasse den Zusatzbeitrag ab dem 1. Juli, können Sie bis zum 31. Juli kündigen.
Kündigungsfrist beachten: Trotz Sonderkündigungsrechts bleibt die Kündigungsfrist von zwei vollen Monaten zum Monatsende bestehen.
Beispiel: Kündigen Sie bis zum 31. Juli, endet Ihre Mitgliedschaft bei der alten Krankenkasse am 30. September. Ab dem 1. Oktober sind Sie dann bei Ihrer neuen Krankenkasse versichert.
Zahlung des erhöhten Beitrags: Während der zweimonatigen Kündigungsfrist müssen Sie den erhöhten Zusatzbeitrag weiterhin an Ihre alte Krankenkasse zahlen.
Einfacher Wechsel: Seit dem 1. Januar 2021 ist der Krankenkassenwechsel stark vereinfacht. Sie müssen Ihre alte Krankenkasse nicht mehr selbst kündigen. Es reicht, eine neue Krankenkasse auszuwählen und sich dort anzumelden. Die neue Krankenkasse übernimmt die Formalitäten mit Ihrer bisherigen Krankenkasse.
Informationspflicht der Krankenkasse: Die Krankenkasse ist verpflichtet, Sie schriftlich und deutlich auf die Erhöhung des Zusatzbeitrags und Ihr Sonderkündigungsrecht hinzuweisen. Ein allgemeiner Hinweis genügt hierbei nicht; es muss ein individueller Hinweis auf Ihr konkretes Kündigungsrecht erfolgen.
Ausnahme Wahltarif Krankengeld: Wenn Sie einen speziellen Wahltarif für Krankengeld abgeschlossen haben, gilt das Sonderkündigungsrecht bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags in der Regel nicht. Hier müssen Sie die 36-monatige Bindungsfrist des Wahltarifs einhalten.

Zusammenfassend ermöglicht das Sonderkündigungsrecht Ihnen als Versicherter, flexibel auf Beitragserhöhungen zu reagieren und zu einer günstigeren oder leistungsstärkeren Krankenkasse zu wechseln, ohne an die übliche Bindungsfrist gebunden zu sein.

https://vorunruhestand.de/2026/07/ikk-classic-dreht-an-der-beitragsschraube/