Mittwoch, 18. Februar 2026

Schlutzkrapfen: Tradition, die schmeckt

Schlutzkrapfen: Tradition, die schmeckt
Schlutzkrapfen gehören zur Südtiroler Küche wie Spinatknödel und Schüttelbrot. Was steckt dahinter – und vor allem wie lassen sie sich nachkochen.
Wer schon einmal in den gemütlichen Stuben Südtirols Platz genommen hat, kommt an ihnen nicht vorbei: den Schlutzkrapfen. In der lokalen Mundart liebevoll „Schlutzer“ genannt, sind diese gefüllten Teigtaschen weit mehr als nur eine Mahlzeit – sie sind ein Symbol der alpinen Genusskultur.

Ein Stück Alpengeschichte auf dem Teller


Ursprünglich galten sie als „Arme-Leute-Essen“. Die Bergbauern nutzten das, was der Hof hergab: Roggenmehl vom Feld, Spinat aus dem Garten und frischen Topfen (Quark) von den eigenen Kühen. Der Name leitet sich vom Tiroler Wort „schlutzen“ ab, was so viel wie „gleiten“ oder „rutschen“ bedeutet – ein Hinweis darauf, wie geschmeidig die Teigtaschen in den Mund wandern.

Genießen als Lebensart


Schlutzkrapfen verkörpern genau das, was wir am bewussten Genießen schätzen:
- Regionalität: Ehrliche Zutaten ohne Schnickschnack.
- Handarbeit: Das Formen der Teigtaschen hat fast schon etwas Meditatives.
- Geselligkeit: Am besten schmecken sie in guter Gesellschaft mit einem Glas Vernatsch.
Südtiroler Schlutzkrapfen sind eines dieser Gerichte, die sofort das Gefühl von alpiner Gemütlichkeit wecken. Sie wirken auf den ersten Blick wie Ravioli – aber ihr Charakter ist ganz eigen, tief verwurzelt in der bäuerlichen Küche Tirols.
Was Schlutzkrapfen ausmacht
- Teig: Ein dünner Nudelteig, oft mit einem Anteil Roggenmehl, was ihm eine leicht nussige Note gibt.
- Füllung: Klassisch besteht sie aus Spinat und Topfen (Quark), manchmal mit etwas Kartoffel, Muskat, Knoblauch und Schnittlauch.
- Form: Halbmondförmig, etwa handtellergroß und mit einer gezackten oder glatten Kante verschlossen.
- Zubereitung: Kurz in Salzwasser gekocht, bis sie an die Oberfläche steigen.
Mit einem Ausstecher geht's schneller
Schlutzkrapfen-Former
Schlutzkrapfen-Former gibt's in Südtirol in vielen Geschäften zu kaufen - in Deutschland am besten online kaufen
Am besten nach Ravioli Fomer im Internet suchen. Schlutzkrapfen sind ja so etwas Ähnliches wie Ravioli.
Genussmomente
Serviert werden Schlutzkrapfen traditionell mit brauner Butter, reichlich Parmesan oder Graukäse und etwas Schnittlauch.
Einfallsreiche Varianten
Normalerweise haben Schlutzkrapfen eine Spinatfüllung, aber die Köchinnen und Köche in Südtirol sind kreativ und haben sich einige Varianten einfallen lassen:
- Käse-Schlutzkrapfen mit würzigem Bergkäse
- Kräuter-Schlutzkrapfen mit Wildkräutern wie Brennnessel oder Bärlauch
- Rote-Beete-Teig für eine farbenfrohe, moderne Interpretation
Tipp
Wenn Sie eine größere Menge vorbereiten, können Sie die Schlutzkrapfen ungekocht wunderbar einfrieren. So haben Sie immer ein schnelles, hochwertiges Abendessen parat.
Das Rezept: Der Klassiker für zu Hause
Holen Sie sich das Urlaubsgefühl in die eigene Küche. Dieses Rezept reicht für ca. 4 Personen.

Schlutzkrapfen



Teig aus Roggen- und Weizenmehl, gefüllt mit Spinat, garniert mit zerlassener Butter und Parmesan


- Schlutzkrapfen-Former
- Nudelbrett
- Teigroller
- große Pfanne
- Kochtopf
Für den Teig- 250 g Roggenmehl
- 250 g Weizenmehl
- 2 Eier
- 1 EL Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
- etwas lauwarmes Wasser
- 800 g Spinat (am besten tiefgefroren)
- 4 EL gehackte Petersilie
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 40 g Butter
- 1 EL Mehl
- 1/4 l Milch
- 1 EL Parmesan
- Salz
- Pfeffer
- Muskat
- 80 g Butter
- 60 g Parmesan
Teig-

Aus Mehl, Eier, Salz, Eier, Öl und lauwarmen Wasser einen nicht zu festen Teig kneten


-

1 Stunde zugedeckt ruhenlassen


-

Falls frischer Spinat verwendet wird: Spinat gut waschen, in Salzwasser garkochen, abseihen und ausdrücken, damit er möglichst wenig Wasser enthält


-

Tiefgefrorener Spinat: auftauen


-

Petersilie klein schneiden und mit dem Spinat mischen


-

Zwiebel klein schneiden und in Butter kurz bräunen


-

mit Mehl bestäuben


-

Milch erhitzen und zugeben


-

alles gut verrühren und etwas einkochen lassen


-

Spinat hinzugeben und vermischen


-

mit Salz, Pfeffer, Muskat und Parmesan würzen


-

Die Füllung erkalten lassen


-

Den Teig auf dem Nudelbrett dünn ausrollen


-

Mit dem Schlutzkrapfen-Former, einem runden Ausstecher oder einem umgestülpten Glas Handteller große Rundstücke ausstechen


-

In den Schlutzkrapfen-Former legen


-

mit der Füllung füllen


-

zusammenklappen


-

Wer keinen Schlutzkrapfen-Former hat legt das Rundstück auf die bemehlte Hand und füllt den Teig auf diese Weise mit der Füllung


-

zusammenklappen und den Rand mit den Fingern andrücken, dass der Schlutzkrapfen geschlossen ist


-

Schlutzkrapfen im kochenden Salzwasser fünf Minuten sieden, bis sie aufschwimmen


-

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne die Butter schmelzen


-

die abgeseihten Schlutzkrapfen in die Pfanne legen und in der zerlassenen Butter wenden


-

mit Parmesan bestreuen


-

mit Petersilie dekorieren und servieren


Als Alternative für Spinat bieten sich beispielsweise Brennnesseln an. Sie werden blanchiert und ebenso wie der Spinat klein geschnitten. 


Blanchieren


- Spinat oder Brennnesseln portionsweise in einen großen Topf mit kochendem Salzwasser geben und für 30 Sekunden blanchieren
- Spinat oder Brennnesseln mit einer Schaumkelle herausnehmen und in Eiswasser abschrecken. Dadurch wird der Garvorgang gestoppt und die Blätter bleiben schön grün.
- Anschließend Blätter gut ausdrücken und in eine Schüssel geben.
HauptgerichtSüdtirol, AlpenländischSchlutzkrapfen, Spinat https://vorunruhestand.de/2026/02/schlutzkrapfen-tradition-die-schmeckt/

Neu-Rentner müssen bereits 84 Prozent versteuern

Neu-Rentner müssen bereits 84 Prozent versteuern
Wer 2026 in Rente geht, muss 84 Prozent seiner Bezüge versteuern. Kommende Rentner trifft es noch härter.
Der Übergang in den Ruhestand ist für viele ein Grund zur Freude, doch steuerlich zieht der Staat die Zügel langsam an. Für den Rentenjahrgang 2026 gibt es eine klare Vorgabe: Der steuerpflichtige Anteil steigt auf 84 Prozent.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick


- Freibetrag: Nur noch 16 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente bleiben steuerfrei.
- Entwicklung: Jedes Jahr sinkt der steuerfreie Anteil um weitere 0,5 Prozentpunkte.
- Zielmarke: Ab dem Jahr 2058 wird die Rente schließlich zu 100 Prozent steuerpflichtig sein.
- Bestandsschutz: Wer bereits in Rente ist, kann aufatmen – der einmal festgesetzte steuerfreie Betrag bleibt unverändert bestehen.
Warum das Modell dennoch Vorteile bietet
Auch wenn die Zahlen zunächst nach einer höheren Belastung aussehen, steckt dahinter das Prinzip der „nachgelagerten Besteuerung“. Das hat für viele oft handfeste Vorteile:
- Steuerersparnis im Job: Während des Berufslebens senken die Rentenbeiträge als Vorsorgeaufwendungen das zu versteuernde Einkommen.
- Geringere Progression: Da das Einkommen im Alter meist niedriger ist als das frühere Gehalt, fällt in der Regel auch ein geringerer Steuersatz an.
Gut zu wissen: Die Regelungen gelten nicht nur für die Altersrente, sondern greifen auch bei Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten.
Weitere Informationen zum Download
Möchten Sie tiefer in das Thema eintauchen? Die Broschüre „Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht“ bietet detaillierte Einblicke und praktische Tipps. Einfach PDF herunterladen.
🚨 Achtung: Rentenerhöhungen sind voll steuerpflichtig
Ein wichtiger Punkt, den viele unterschätzen: Der steuerfreie Anteil Ihrer Rente wird einmalig bei Rentenbeginn als fester Euro-Betrag festgeschrieben. Das bedeutet für die Zukunft:
- Jede kommende Rentenerhöhung muss zu 100 Prozent versteuert werden.
- Da der Freibetrag nicht mitwächst, kann eine Rentenanpassung dazu führen, dass Sie plötzlich über den steuerlichen Grundfreibetrag rutschen und erstmals eine Steuererklärung abgeben müssen. https://vorunruhestand.de/2026/02/neu-rentner-muessen-bereits-84-prozent-versteuern/

Rente im Umbruch: Was die Reformer vorschlagen

Rente im Umbruch: Was die Reformer vorschlagen
Die Politik ringt um die Zukunft der Rente. Neue Modelle, harte Einschnitte und frische Kommissionen sollen das System stabilisieren. Ein Überblick über die jüngsten Vorschläge.
„Spahn schlägt Kopplung der Rente an Lebensarbeitszeit vor“, titelt die „Welt“; „Jetzt geht’s um die Rente mit 70!“, schreibt „Bild“; „Junge Union will Kinderlose zur Kasse bitten“, so der „Merkur“; „Rentenstart je nach Job?“, orchestriert die „Zeit“ die Rentendebatte.

Rentendebatte nimmt Fahrt auf


Die Rentendebatte nimmt wieder Fahrt auf – und das mit spürbarem Druck. In den vergangenen Wochen haben Politik, Experten und Beraterkreise eine Vielzahl von Reformideen auf den Tisch gelegt. Der gemeinsame Nenner: Das System muss dringend stabilisiert werden, denn die demografische Entwicklung setzt die Rentenkassen massiv unter Stress. Bislang sind Reformen immer noch ausgesessen worden, was sich jetzt rächt, denn mittlerweile ist der Druck so groß, dass Aussitzen nicht mehr funktioniert.
Ideen der Politiker
Während die Rentenkommission noch tagt, preschen Politiker bereits mit neuen Ideen vor. Wie hilfreich das ist, sei dahingestellt. Jedem in diesem Land muss klar sein, dass es ohne strukturelle Veränderungen nicht mehr gehen wird, die weit über kosmetische Anpassungen hinausgehen. Die Alterssicherung soll „fit für die Zukunft“ gemacht werden, und zwar ohne Tabus.
Ein Impulspapier des wissenschaftlichen Beraterkreises des Bundeswirtschaftsministeriums macht deutlich, wie dringlich der Handlungsbedarf ist. Die Experten warnen: Schon 2035 kommen nur noch zwei Erwerbstätige auf eine Rentnerin oder einen Rentner. Das System müsse so reformiert werden, dass es finanzierbar bleibt – ohne die junge Generation übermäßig zu belasten.

Reformideen – was auf dem Tisch liegt


Die Bandbreite der diskutierten Vorschläge ist groß. Dazu gehören:
- längere Lebensarbeitszeiten,
- eine stärkere Kopplung der Rente an die tatsächliche Erwerbsbiografie,
- mögliche Einschnitte bei Rentenniveau oder Beiträgen,
- neue Modelle zur Kapitaldeckung.
Die Regierung will dabei bewusst alle Optionen prüfen – auch solche, die politisch heikel sind.
Beispiel Spahn
Unionsfraktionschef Jens Spahn fordert, dass wir nicht mehr auf das Geburtsdatum schauen sollen, sondern auf das Datum des ersten Arbeitstages. Die Logik dahinter ist bestechend einfach, aber für viele schmerzhaft: In einer Gesellschaft, in der wir immer älter werden, kann die Rentenzeit nicht unendlich wachsen, während die Beitragszeit schrumpft.
Spahns Vorstoß zielt direkt auf die gefühlte Ungerechtigkeit zwischen körperlich arbeitenden Menschen und Akademikern ab. Während der Dachdecker nach 45 Jahren auf dem Bau körperlich am Ende ist, fängt der Master-Absolvent oft erst spät an, nennenswert einzuzahlen.
Nach dem neuen Modell wäre die Rechnung klar:
- Start mit 18: Rente mit 63 (nach 45 Jahren).
- Start mit 28: Rente mit 73.

Massive Einschnitte nicht ausgeschlossen


Berichte aus Berlin zeigen, dass die Merz-Regierung eine grundlegende Reform plant. Wegen der demografischen Schieflage stehen auch harte Einschnitte im Raum. Eine neue Rentenkommission soll Eckpunkte für eine große Reform erarbeiten.
„Rente am Limit“
Die aktuelle Kommission ist bereits die vierte ihrer Art seit 1957. Doch diesmal ist der Druck besonders hoch: Der interne Streit um das Rentenpaket zeigt, wie angespannt die Lage ist. Die Experten sollen bis zum Sommer konkrete Vorschläge vorlegen, die über die Zukunft von Millionen entscheiden. https://vorunruhestand.de/2026/02/rente-im-umbruch-was-die-reformer-vorschlagen/

Montag, 16. Februar 2026

Was sich zum 1. März 2026 alles ändert

Was sich zum 1. März 2026 alles ändert
Zum 1. März 2026 ändert sich einiges. Nicht nur die Uhren werden im März umgestellt, auch die höheren Krankenkassenbeiträge wirken sich jetzt bei Rentnerinnen und Rentnern aus. Und in zwei Bundesländern wird gewählt.

Änderungen und neue Regelungen ab März


Schufa-Score wird transparenter
Wer einen Kredit braucht, kann seinen Schufa-Score ab Ende März digital und kostenlos einsehen. Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung für den sogenannten Schufa-Account. Interessenten müssen sich zunächst in eine Warteliste eintragen und werden dann der Reihe nach freigeschaltet.
Das soll Klarheit bei der Bonität bringen – auch für Laien. Ausschlaggebend sind zwölf Kriterien, die insgesamt von 100 bis 999 reichen. Je höher die Gesamtpunktzahl, desto besser gilt die Kreditwürdigkeit des Verbrauchers.
Umstellung auf die Sommerzeit
Wieder einmal wird in Deutschland an den Uhren gedreht – und zwar am letzten Sonntag im März, sprich, am 29. wird die Uhr in der Nacht von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr und damit auf die Sommerzeit vorgestellt. Die Sommerzeit dauert bis zum letzten Sonntag im Oktober.
Höhere Krankenkassenbeiträge für Rentner
Die Erhöhung der Zusatzbeiträge Anfang 2026 wirkt sich für Rentnerinnen und Rentner zwei Monate später aus. Das heißt, (fast) jeder, der nicht gewechselt ist, zahlt dann höhere Zusatzbeiträge und bekommt entsprechend weniger Rente.
Wahlen in zwei Bundesländern
Im März werden zwei Landtage neu gewählt – und zwar am 8. März in Baden-Württemberg. Rund 7,7 Millionen Menschen ab 16 Jahren können entscheiden, wer in den Landtag in Stuttgart einzieht. Zwei Wochen später stimmt Rheinland-Pfalz ab. Dort wird am 22. März ein neuer Landtag gewählt.
Kein radikaler Rückschnitt von Hecken
Achtung Heckenschnitt! Hecken, Sträucher und andere Gehölze dürfen von Anfang März bis Ende September laut Bundesnaturschutzgesetz nicht radikal zurückgeschnitten werden. Wer das missachtet, muss mit Bußgeld rechnen. https://vorunruhestand.de/2026/02/was-sich-zum-1-maerz-2026-alles-aendert/

Rente mit 70 – Witz oder Ernst?

Rente mit 70 – Witz oder Ernst?
Schwarz-Rot will die Rente reformieren – und setzt auf die Rentenkommission. Die diskutiert jetzt über ein Rentenalter von 70.
Während sich viele auf den Ruhestand freuen, debattiert eine Rentenkommission in Berlin ernsthaft über die Rente mit 70 Jahren. Damit das Ganze nicht nach Zwangsarbeit klingt, garniert die Rentenkommission ihren Vorschlag mit dem Versprechen einer „sehr großzügigen finanziellen Belohnung“.
Am 23. Februar 2026 will die Kommission laut „Bild“  über eine Anhebung des Rentenalters auf 70 Jahre diskutieren. Das heißt freilich, dass alle, die früher gehen wollen, mit heftigen Abschlägen rechnen müssen – im Grunde geht es also um eine Rentenkürzung.

Was auf uns zukommt


Die Pläne der Kommission unter Schwarz-Rot sind radikal. Hier ein kurzer Überblick über die Giftliste:
- Rente erst mit 70: Höhere Abschläge für alle, die früher rauswollen.
- Aus für die Rente mit 63: Wenn es nach der Jungen Union geht, wird dieser Fluchtweg sofort zugemauert.
- Rentenkürzung durch die Hintertür: Erhöhungen sollen nur noch die Inflation ausgleichen, statt sich an der Lohnentwicklung zu orientieren.
Was ist mit Beamten und Politikern?
Plötzlich wird auch darüber nachgedacht, Beamte und Politiker in die Rentenkasse einzahlen zu lassen. Ein netter Versuch, „Gerechtigkeit“ zu simulieren. Doch die Experten geben selbst zu: Das löst das demografische Problem kein bisschen. Es ist pure Symbolpolitik, um die bittere Pille der Arbeitszeitverlängerung zu versüßen.

Klassenkampf oder Realitätsverlust?


Während die Kommission sich rühmt, „sachlich und ideologiefrei“ zu arbeiten, fordern junge Politiker Einsparungen von über 50 Milliarden Euro. Die Kommission nimmt sich auch die Vorbilder Schweden, Norwegen und die Niederlande vor. Die setzen schon seit Jahrzehnten erfolgreich auf den Kapitalmarkt – das Ergebnis sind deutlich höhere Renten als hierzulande.
Die Mitglieder der Rentenkommission
Die „Alterssicherungskommission“ (ASK), so der offizielle Name, die von der schwarz-roten Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz eingesetzt wurde, besteht aus insgesamt 13 stimmberechtigten Mitgliedern. Sie setzt sich aus einer Doppelspitze, drei Vertretern der Politik und acht wissenschaftlichen Experten zusammen.
Hier ist die offizielle Besetzung (Stand Februar 2026):
Die Doppelspitze (Vorsitz)
- Prof. Dr. Constanze Janda: Professorin für Sozialrecht und Verwaltungswissenschaft an der Uni Speyer sowie Vorsitzende des Sozialbeirats (auf Vorschlag der SPD).
- Frank-Jürgen Weise: Ehemaliger Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des BAMF (auf Vorschlag der Union).
Stellvertretende Vorsitzende (Politik)
Diese drei Mitglieder vertreten die Fraktionen der Regierungskoalition und bringen insbesondere die Perspektive der jüngeren Generation ein:
- Pascal Reddig (CDU): Vorsitzender der Jungen Gruppe der Unionsfraktion.
- Florian Dorn (CSU): Volkswirt und Bundestagsabgeordneter.
- Annika Klose (SPD): Sozialpolitische Sprecherin und Vertreterin des linken Parteiflügels.
Wissenschaftliche Mitglieder (Experten)
Die folgenden acht Professoren und Experten wurden von den Koalitionsfraktionen benannt, um eine sachliche und fundierte Basis für die Reformvorschläge zu schaffen:
- Prof. Dr. Peter Bofinger: Seniorprofessor für VWL (Universität Würzburg), bekannt für eher arbeitnehmernahe Positionen.
- Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen: Expertin für Altersvorsorge am ZEW Mannheim.
- Prof. Dr. Georg Cremer: Volkswirt und ehemaliger Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes.
- Prof. Dr. Camille Logeay: Professorin an der HTW Berlin mit Schwerpunkt Arbeitsmarkt und Rente.
- Dr. Monika Queisser: Leiterin der Abteilung Sozialpolitik bei der OECD.
- Prof. Jörg Rocholl: Präsident der Wirtschaftshochschule ESMT Berlin.
- Prof. Dr. Silke Übelmesser: Professorin für Finanzwissenschaft an der Universität Jena.
- Prof. Dr. Martin Werding: Mitglied des Sachverständigenrats („Wirtschaftsweise“) und Sozialexperte der Ruhr-Uni Bochum.
Hinweis: Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) ist in allen Sitzungen als ständige Sachverständige vertreten, verfügt jedoch über kein Stimmrecht. Sie liefert primär das notwendige Zahlen- und Datenmaterial für die Berechnungen der Kommission.
Wie realistisch ist die Forderung „Rente mit 70“?
Eine Analyse der Kräfteverhältnisse innerhalb der Kommission. Die Fronten verlaufen dabei weniger entlang der Parteibücher als vielmehr zwischen ökonomischer Notwendigkeit und sozialer Zumutbarkeit.
Die 13 Mitglieder lassen sich grob in drei Lager einteilen, wenn es um das Reizthema „Rente mit 70“ geht:
1. Die „Befürworter“
Dieses Lager argumentiert rein mathematisch: Wenn wir immer älter werden, müssen wir auch länger arbeiten, um das System finanzierbar zu halten.
- Prof. Dr. Martin Werding & Prof. Jörg Rocholl: Beide gelten als Verfechter einer automatischen Anpassung des Rentenalters an die steigende Lebenserwartung. Werding hat bereits in der Vergangenheit betont, dass ohne ein höheres Rentenalter entweder die Beiträge explodieren oder das Rentenniveau sinkt.
- Frank-Jürgen Weise (Vorsitz): Als ehemaliger BA-Chef sieht er vor allem den Fachkräftemangel. Sein Fokus liegt darauf, erfahrene Arbeitnehmer durch Anreize länger im Betrieb zu halten („Silver Workers“).
- Pascal Reddig & Florian Dorn (Union): Sie vertreten die junge Generation, die eine massive Erhöhung der Rentenzuschüsse aus dem Bundeshaushalt (und damit höhere Steuern für Junge) verhindern will.
2. Die „Skeptiker“
Hier steht die Frage im Vordergrund: Wer kann überhaupt bis 70 arbeiten?
- Annika Klose (SPD): Sie ist die deutlichste Stimme gegen eine pauschale Erhöhung. Ihr Argument: Eine Rente mit 70 ist für Dachdecker oder Pflegekräfte eine faktische Rentenkürzung, da sie dieses Alter im Job nie erreichen werden.
- Prof. Dr. Peter Bofinger & Prof. Dr. Camille Logeay: Beide warnen davor, die soziale Schere weiter zu öffnen. Sie fordern eher eine Verbreiterung der Einnahmebasis (z. B. durch Einbeziehung von Beamten), bevor man das Rentenalter antastet.
- Prof. Dr. Constanze Janda (Vorsitz): Als Sozialrechtlerin achtet sie streng auf den Vertrauensschutz. Sie forciert eher flexible Übergänge („Großzügige Belohnung“) statt eines harten gesetzlichen Automatismus.
 3. Die „Brückenbauer“
Diese Experten versuchen, den Konflikt durch alternative Finanzierungsmodelle oder internationale Vorbilder zu lösen.
- Dr. Monika Queisser (OECD): Sie bringt den Blick aus dem Ausland ein. In vielen Ländern (z. B. Dänemark) ist die Rente mit 70 längst beschlossen, aber kombiniert mit massiven Investitionen in die Umschulung älterer Arbeitnehmer.
- Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen: Ihr Schwerpunkt liegt auf der privaten Vorsorge und dem Aktienmarkt (Generationenkapital), um den Druck vom gesetzlichen Rentenalter zu nehmen.
Stimmungsbild in der Kommission
Aktuell deutet vieles darauf hin, dass es keine starre Anhebung auf 70 für alle geben wird. Die Kommission scheint sich auf einen Kompromiss zu einigen:
- Flexibilisierung: Wer über 67 hinaus arbeitet, soll extrem hohe Rentenzuschläge erhalten („Belohnungsmodell“).
- Härtefallklauseln: Ausnahmen für körperlich schwere Berufe.
- Beamte & Politiker: Einbeziehung in die Kasse als „Solidarbeitrag“, auch wenn die ökonomische Wirkung erst in Jahrzehnten eintritt.
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Sonntag, 15. Februar 2026

Schluss mit dem Kassen-Bluff: Wer zahlt fürs Bürgergeld?

Schluss mit dem Kassen-Bluff: Wer zahlt fürs Bürgergeld?
Die GKV-Beiträge explodieren, während der Staat sich bei der Versorgung von Bürgergeldempfängern einen schlanken Fuß macht. Eine Milliarden-Lücke, die Rentner teuer bezahlen.
Wer hat sich beim Blick auf die Rentenabrechnung oder den Gehaltszettel auch schon über den gestiegenen Zusatzbeitrag geärgert? Seit Anfang 2026 liegt der Durchschnitt amtlich bei satten 2,9 Prozent (der Marktdurchschnitt liegt zwischen 3,1 und 3,2 Prozent). Doch was uns die Regierung verschweigt: Wir Beitragszahler in die gesetzliche Krankenversicherung finanzieren damit nicht nur unsere eigene Gesundheit, sondern stopfen ein riesiges Loch im Bundeshaushalt.

Die verdeckte Umverteilung


Es ist ein handfester Skandal, den die CDU-Gesundheitsministerin Nina Warken jetzt endlich beenden will: Der Staat überweist den Krankenkassen für Bürgergeld-Empfänger lediglich eine Pauschale, die hinten und vorne nicht reicht. Die Differenz – eine zweistellige Milliardensumme (bis zu 13 Milliarden Euro!) – müssen die gesetzlich Versicherten aus eigener Tasche drauflegen.
Hier eine Gegenüberstellung der Zahlen für 2026:

Die Rechnung: Staat vs. Realität


Posten
Betrag (ca.)
Erläuterung
Staatliche Pauschale
144,04 €
Diesen festen Betrag zahlt der Bund pro Monat für einen Bürgergeld-Empfänger an die Krankenkassen.
Tatsächliche Kosten
310 € – 350 €
So hoch schätzen Kassenverbände und Experten die realen monatlichen Behandlungskosten pro Kopf.
Die monatliche Lücke
ca. 180 € – 210 €
Dieser Betrag pro Empfänger ist "unfinanziert" und muss von der Versichertengemeinschaft getragen werden.
Das ist nichts anderes als eine versteckte Sondersteuer für GKV-Mitglieder.
Das Ausmaß der "verdeckten Umverteilung"

Insgesamt fehlen den gesetzlichen Krankenkassen dadurch jährlich rund 10 bis 13 Milliarden Euro. Die Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern lassen sich mit einer einfachen Rechnung verifizieren: Nach den aktuellsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (Stand Januar/Februar 2026) beziehen in Deutschland rund 5,2 Millionen Menschen Bürgergeld. Da für jeden dieser mehr als fünf Millionen Empfänger die monatliche Lücke von rund 180 € bis 210 € klafft (wie oben beschrieben), summiert sich das Defizit auf die bereits erwähnten 10 bis 13 Milliarden Euro pro Jahr.


Würde der Staat diese Kosten – wie von der CDU gefordert – komplett aus Steuermitteln übernehmen, könnten die Krankenkassenbeiträge für alle Versicherten rechnerisch sofort um etwa 0,6 bis 0,8 Prozentpunkte gesenkt werden. Für einen Durchschnittsverdiener wäre das eine Entlastung von mehreren hundert Euro im Jahr.


Aktueller Stand: Da die Regierung diese Lücke bisher nicht schließt, haben der GKV-Spitzenverband und mehrere große Kassen (wie die DAK) Anfang 2026 Klage gegen den Bund eingereicht, um eine faire Finanzierung zu erzwingen.


Krankenkassen klagen gegen Regierung


Der GKV-Spitzenverband hat Ende November 2025 beim Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen in Essen die ersten Klagen gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Hier sind die Details zu den Hintergründen und zum aktuellen Stand (Februar 2026):


Zeit und Ort der Klage
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Zeitpunkt: Die ersten Klageschriften wurden am Freitag, den 28. November 2025, eingereicht. Die offizielle Ankündigung der „Klagewelle“ durch den GKV-Spitzenverband erfolgte am darauffolgenden Montag.


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Ort: Zuständig ist das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen. Dass die Klage dort eingereicht wurde, liegt am Sitz des Bundesamts für Soziale Sicherung (BAS) in Bonn, gegen dessen Zuweisungsbescheide sich die Klage formal richtet.


Hintergrund: Warum wird geklagt?

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) werfen dem Bund eine systematische Unterfinanzierung vor:


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Die Finanzierungslücke: Für Bezieher von Bürgergeld zahlt der Bund monatliche Pauschalen an die Krankenkassen. Diese decken laut GKV jedoch nur etwa ein Drittel der tatsächlichen Behandlungskosten.


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Der Betrag: Die Krankenkassen fordern jährlich rund 10 Milliarden Euro zusätzlich vom Bund.


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Das Argument: Der Verband sieht in der aktuellen Praxis einen Verstoß gegen das Grundgesetz. Die medizinische Versorgung von Bürgergeld-Empfängern sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe des Staates und dürfe nicht den Beitragszahlern der Sozialversicherung aufgebürdet werden.


Mittlerweile wurde der Umfang der Klagen deutlich ausgeweitet. Im Auftrag von insgesamt 79 Krankenkassen wurden Begründungen für entsprechende Klageverfahren eingereicht.


Ziel des Verfahrens: Da das Landessozialgericht die Gesetze nicht selbst ändern kann, strebt der GKV-Spitzenverband eine sogenannte Richtervorlage an. Das LSG soll das Verfahren aussetzen und dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe vorlegen, damit dieses die Verfassungsmäßigkeit der Finanzierung endgültig klärt.


SPD-Pläne: Erst die Rente, dann die Mieteinnahmen?


Während die Union fordert, dass der Staat seine Schulden endlich aus Steuermitteln begleicht (was auch Beamte und Privatversicherte in die Pflicht nähme), träumt die SPD von einem ganz anderen „Raubzug“. Finanzminister Lars Klingbeil schielt auf die Ersparnisse der Rentnerinnen und Rentner und alle, die eigenverantwortlich fürs Alter vorsorgen. Geht es nach der SPD, sollen bald auch:
- Mieteinnahmen und
- Kapitaleinkünfte (Aktien, Dividenden)
mit Krankenkassenbeiträgen belastet werden. Wer also fürs Alter vorgesorgt hat und eine Wohnung vermietet, wird doppelt zur Kasse gebeten.
Gerechtigkeit sieht anders aus
Es kann nicht sein, dass diejenigen, die ihr Leben lang eingezahlt haben und nun im Ruhestand – oder kurz davor – von ihren Erträgen leben wollen, die Zeche für politische Fehlplanungen zahlen. Die „versicherungsfremden Leistungen“ gehören in den Bundeshaushalt – und zwar komplett!
Es ist Zeit, dass die Politik aufhört, das Geld in der Tasche der Beitragszahler als unerschöpfliche Quelle zu betrachten.
Ganz nebenbei
Obwohl die Inflation die Kosten im Gesundheitswesen weiter steigen lässt, gibt es beim Bürgergeld selbst 2026 eine Nullrunde (die Regelsätze bleiben bei 563 € für Singles). Die Beiträge für die Krankenkassen steigen für die arbeitende Bevölkerung jedoch weiter an. https://vorunruhestand.de/2026/02/schluss-mit-dem-kassen-bluff-wer-zahlt-fuers-buergergeld/

Geschenke für das Enkelkind: 5 kreative Ideen

Geschenke für das Enkelkind: 5 kreative Ideen
Geschenke für die Enkel sind weit mehr als nur materielle Aufmerksamkeiten. Sie können – je nach Auswahl – Erinnerungen schaffen, Fähigkeiten fördern und eine besondere Verbindung zwischen den Generationen stärken.
Dabei stehen nicht der Preis im Mittelpunkt, sondern die Bedeutung und die persönliche Note. Kreative Ideen helfen dabei, individuelle Präsente zu gestalten, die sowohl Freude bereiten als auch einen nachhaltigen Wert besitzen.
Die folgenden Ideen zeigen, wie viel Spaß es machen kann, sich mit diesem besonderen Thema auseinanderzusetzen, und liefern gleichzeitig spannende Inspirationen.

5 kreative Ideen


Nr. 1: Selbstgemachtes aus hochwertiger Wolle
Handgefertigte Geschenke haben eine lange Tradition und gelten als besonders persönlich. Gestrickte oder gehäkelte Kleidungsstücke sind nicht nur praktisch, sondern tragen auch eine emotionale Komponente in sich. Wer sich für Handarbeit entscheidet, achtet häufig auf hochwertige Materialien wie besondere Wolle für Babys, die weich, hautfreundlich und temperaturausgleichend ist.
Solche Materialien sorgen dafür, dass Mützen, Decken oder kleine Jäckchen angenehm zu tragen sind. Gleichzeitig entsteht ein Unikat, das sich deutlich von industriell gefertigten Produkten unterscheidet. Selbstgemachte Textilien können zudem über Jahre hinweg aufbewahrt und später als Erinnerungsstücke weitergegeben werden.
Nr. 2: Kreative Lernspiele und Puzzles
Spielerisches Lernen nimmt im Alltag vieler Kinder einen wichtigen Platz ein. Kreative Lernspiele fördern Motorik, Konzentration und Problemlösungsfähigkeit. Besonders Puzzles gelten als zeitlose Klassiker, die unterschiedliche Altersstufen ansprechen. Je nach Motiv und Schwierigkeitsgrad lassen sich Feinmotorik und Ausdauer gezielt trainieren. Neben klassischen Holzpuzzles gewinnen auch thematische Varianten mit Zahlen, Buchstaben oder Tiermotiven an Bedeutung. Solche Geschenke verbinden Unterhaltung mit Förderung und bleiben oft über einen längeren Zeitraum interessant.
Nr. 3: Gemeinsame Erlebnisse verschenken
Nicht jedes Geschenk muss „zum Anfassen“ sein. Gemeinsame Aktivitäten schaffen bleibende Eindrücke und stärken oft die Bindung zwischen Großeltern und Enkelkindern. Ein Ausflug in den Zoo, ein Zirkusbesuch, ein gemeinsamer Bastelnachmittag oder das Backen eines Lieblingskuchens können zu wertvollen Erinnerungen werden.
Solche Erlebnisse fördern nicht nur das Miteinander, sondern unterstützen auch soziale und emotionale Entwicklung. In einer zunehmend digitalisierten Welt gewinnen gemeinsame Zeit und Aufmerksamkeit zusätzlich an Bedeutung. Erlebnisgeschenke lassen sich individuell gestalten und an die Interessen des Kindes anpassen.
Nr. 4: Bücher für Fantasie und Sprachentwicklung
Bücher zählen zu den nachhaltigsten Geschenken für Kinder. Sie regen die Fantasie an, fördern die Sprachentwicklung und vermitteln Wissen auf spielerische Weise. Bilderbücher für die Jüngsten oder erste Vorlesebücher schaffen Rituale, die über Jahre hinweg Bestand haben können.
Geschichten unterstützen Kinder dabei, Gefühle einzuordnen und neue Welten zu entdecken. Darüber hinaus entsteht durch gemeinsames Lesen eine besondere Form der Nähe. Bücher können immer wieder hervorgeholt werden und begleiten Kinder häufig über verschiedene Entwicklungsphasen hinweg.
Nr. 5: Persönliche Erinnerungsstücke mit Bedeutung
Persönliche Geschenke besitzen einen hohen ideellen Wert. Dazu zählen beispielsweise individuell gestaltete Fotoalben, kleine Schmuckstücke mit Gravur oder handgeschriebene Briefe für die Zukunft. Solche Präsente vermitteln Wertschätzung und zeigen, dass Zeit und Gedanken investiert wurden.
Dabei spielt der finanzielle Aufwand nicht zwangsläufig eine große Rolle. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Grundrente im Schnitt nur bei 97 EUR liegt, zeigt sich, dass wertvolle Geschenke nicht teuer sein müssen.
Kreativität, Einfallsreichtum und persönliche Widmung machen häufig den Unterschied. Auch einfache Materialien können zu bedeutungsvollen Erinnerungsstücken werden, wenn sie mit einer persönlichen Geschichte verbunden sind.
Welches Geschenk passt am besten zu meinen Enkeln?
Das passende Geschenk für Enkelkinder hängt weniger vom Preis als von Alter, Interessen und Persönlichkeit ab. Beobachtungen im Alltag geben oft die besten Hinweise: Womit beschäftigt sich das Kind besonders gern? Gibt es ein Lieblingsthema wie Tiere, Fahrzeuge, Basteln oder Bücher? Auch Gespräche mit den Eltern helfen, aktuelle Vorlieben oder pädagogische Wünsche zu berücksichtigen.
Das Alter spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da Entwicklungsstufen bestimmen, welche Spielzeuge oder Aktivitäten sinnvoll sind. Für jüngere Kinder stehen motorische Fähigkeiten im Vordergrund, ältere interessieren sich häufig stärker für kreative oder knifflige Herausforderungen.
Nicht zuletzt kann ein persönlicher Bezug entscheidend sein. Gemeinsame Erinnerungen, Hobbys oder kleine Rituale bieten oft Inspiration für ein Geschenk, das individuell und langfristig bedeutsam bleibt.
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Bild: Pixabay | dreamsseller.org https://vorunruhestand.de/2026/02/geschenke-fuer-das-enkelkind-5-kreative-ideen/