Freitag, 13. Juni 2025

Riester-Rente kürzen geht gar nicht!

Riester-Rente kürzen geht gar nicht!
Die Rendite bei Riester ist schon eh schon mickrig, aber die Versicherer versuchten selbst die noch zu kürzen. Jetzt wehren sich Betroffene und die Verbraucherzentrale dagegen. Darf die Versicherung einfach den Rentenfaktor bei Riester-Renten kürzen? Die Riester-Rentner meinen „nein“ und bekommen Unterstützung von den Verbraucherschützern. Es gibt Klagen und Abmahnungen gegen Allianz, Zurich Deutscher Herold, Axa Lebensversicherung und LPV Lebensversicherung (ehemals Postbank Lebensversicherung). Klage gegen Kürzung der Riester-Rente Im Februar 2023 hatte das Landgericht Köln ein richtungsweisendes Urteil erlassen und dem Riester-Sparer Stefan Kolb recht gegeben, der sich gegen die Kürzung seiner Riester-Rente durch die Zurich Deutscher Herold wehrte. Der Versicherer senkte, einfach den Rentenfaktor beim Riester-Vertrag, wodurch die spätere Rente geringer ausfällt. Das Landgericht Köln (Az.: 26 O 12/22) sah das als unzulässig an und kippte per Urteil die Kürzung. Der Versicherer hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt, sie dann aber doch zurückgezogen. Damit ist das Urteil zwar rechtskräftig geworden. Allerdings geht von einem Urteil eines Landgerichts keine so starke Signalwirkung aus wie von einem Urteil eines Oberlandesgerichts. Die Verbraucherzentrale NRW und Finanzwende gehen gemeinsam gegen die unrechtmäßigen Rentenkürzungen bei Zurich-Kunden vor. Die Verbraucherzentrale NRW hatte die Zurich-Versicherung abgemahnt. Da die Zurich keine Unterlassungserklärung abgeben wollte, wurde eine Verbandsklage vor dem Oberlandesgericht Köln erhoben, so die Verbraucherzentrale. Auch die Axa Lebensversicherung und die LPV Lebensversicherung (ehemals Postbank Lebensversicherung) haben Kundenansprüche aufgrund ähnlicher Klauseln gekappt. Beide Unternehmen wurden ebenfalls von der Verbraucherzentrale NRW abgemahnt. Mangels Abgabe einer Unterlassungserklärung wird nunmehr der Klageweg gegen beide Versicherer beschritten. Die Verbraucherschützer wollen eine höchstrichterliche Entscheidung vom Bundesgerichtshof (BGH). Allianz lässt nicht locker Was auch dringend nötig ist, denn Allianz lässt nicht locker, obwohl sie bereits zweimal vor einem Landesgericht verloren hat: Die Allianz Lebensversicherung musste laut Internetportal Anwalt.de vor dem Landgericht Berlin einen weiteren Rückschlag in der juristischen Auseinandersetzung um die Reduzierung des Rentenfaktors bei Riester-Verträgen hinnehmen. Mit Urteil vom 30. April 2025 (Az.: 4 O 177/23) entschied das Gericht, dass eine einseitige Absenkung des Rentenfaktors bei fondsgebundenen Riester-Renten nicht rechtens sei. Bereits im Januar 2025 hatte das Oberlandesgericht Stuttgart Anwalt.de zufolge ein ähnlich lautendes Urteil gefällt und die Praxis der Allianz ebenfalls für unzulässig erklärt. Auch dort sei eine Klausel zur Diskussion gestanden, die dem Versicherer eine Anpassung nach unten bei sinkenden Zinsen erlaube, jedoch keine Rückanpassung vorsehe, falls sich das Zinsumfeld wieder verbessert. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hatte, so Anwalt.de, dagegen geklagt – mit Erfolg. Der Bestand an Riester-Verträge ist schon seit Jahren rückläufig     Quelle: BMAS   Diese Entwicklung zeigt die Fehlkonstruktion Riester-Rente. Was Wunder, dass angesichts derartig eklatanter Benachteiligungen von Riester-Sparern das Neugeschäft mit Riester-Renten seit Jahren vor sich hindümpelt. Die Zahl der neu abgeschlossenen Riester-Vertrag ist 2022 um sage-und-schreibe 60 Prozent zurückgegangen – von rund 311.000 auf 125.000. Der Bestand an Riester-Renten ist mittlerweile auf 10,25 Millionen Verträge geschrumpft (Stand Mai 2024). Nach Schätzung der Finanzaufsicht (BaFin) wird ein Fünftel bis ein Viertel der Riester-Verträge wird nicht mehr bedient, das heißt, die Leute lassen ihre Verträge ruhen. Mit unserem Newsletter auf dem Laufenden bleiben Einfach jetzt kostenlos abonnieren Riester schmälert gesetzliche Rente Was die Anbieter von Riester-Verträgen geflissentlich verschweigen: Jeder, der riestert, mindert damit seinen Anspruch auf die gesetzliche Rente. Das erzählen Riester-Sparern nur Verbraucherverbände oder kritische Zeitungen und Zeitschriften wie „Finanztip“. „Riester-Verträge lohnen sich vor allem, weil der Staat die Vorsorgepläne bezuschusst. Die Förderung besteht aus Zulagen und Steuervorteilen.“ Bild: picture alliance / Gilbert Novy / KURIER / picturedesk.com | Gilbert Novy Buchempfehlung „Rentenplaner für Dummies“ von Helmut Achatz Kurz vor der Rente – und nun? Das Buch „Rentenplaner für Dummies“ hilft allen künftigen und seienden Rentner, sich in punkto Finanzen zurechtzufinden. Das klingt einfacher als es ist, ist aber kein Hexenwerk. Mit Ende 50, Anfang 60 fragen sich viele, ob Ihre Rente reicht und was auf Sie zukommt. Wer mit der Rente auskommen will, hat als Vorruheständler noch die Chance, an der Schraube zu drehen. Aber auch Rentner können noch etwas deichseln, um mit ihrer Rente besser über die Runde zu kommen. https://vorunruhestand.de/2025/06/riester-rente-kuerzen-geht-gar-nicht/

Wir sollen länger arbeiten und später in Rente gehen

Wir sollen länger arbeiten und später in Rente gehen
Die Deutschen sollen länger arbeiten. Das fordert die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).  Der Ruf nach einer Erhöhung des Renteneintrittsalters ist allerdings nicht neu. Jetzt auch Katherina Reiche, die Bundeswirtschaftsministerin: Sie will, dass wir alle länger arbeiten und später in Rente gehen. „Wenn Sie mich fragen, führt kein Weg daran vorbei, länger zu arbeiten.“ Sie machte zwar keinen konkreten Vorschlag für ein neues Rentenalter, aber ihre Aussage deutet auf eine mögliche Anhebung über das derzeitige reguläre Eintrittsalter von 67 Jahren hinaus hin. Reiche begründete ihre Haltung mit der hohen Belastung durch Sozialabgaben und der Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern. Zudem verwies sie auf die steigenden Kosten im Rentensystem, die laut OECD-Prognosen (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) in den kommenden Jahren deutlich zunehmen könnten. Sollen wir uns an Japan orientieren, wo viele Ältere noch arbeiten? Eine ZDF-Sendung suchte „Die Wahrheit über unsere Rente“ – mit erstaunlichen Erkenntnissen. Reiches Forderung sorgt für Spannungen innerhalb der Regierungskoalition, da im Koalitionsvertrag eigentlich festgehalten wurde, dass es keine weitere Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters geben soll. Stattdessen war mehr Flexibilität beim Übergang in die Rente vorgesehen. Am 14. Mai 2025 versprach Vizekanzler Lars Klingbeil eine Rentenreform "zügig" anzugehen. Die Zeit läuft. Zeit seit Abgabe des Versprechens My count-up Zeit seit Abgabe des Versprechens My count-up Koalitionsvertrag sagt etwas Anderes Die SPD, Koalitionspartner der CDU, lehnt eine Erhöhung des Renteneintrittsalters entschieden ab. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) betonte, dass stattdessen Beamte und Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden sollten, um das System zu stabilisieren. Die SPD verweist zudem auf den Koalitionsvertrag, in dem ausdrücklich festgehalten ist, dass es keine weitere Anhebung des Rentenalters geben soll. Innerhalb der CDU gibt es Unterstützung für Reiches Vorstoß, allerdings nicht ohne Vorbehalte. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann äußerte sich zustimmend zur Notwendigkeit, über längeres Arbeiten zu sprechen, kritisierte aber auch, dass viele Rentner „zu wenig arbeiten“ würden – eine Aussage, die für zusätzliche Debatten sorgte. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD sieht mehr Flexibilität beim Renteneintritt vor, aber keine Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters. Reiches Vorstoß steht damit im klaren Widerspruch zur bisherigen Linie der Regierung und könnte zu einem Koalitionskonflikt führen. https://vorunruhestand.de/2025/06/wir-sollen-laenger-arbeiten-und-spaeter-in-rente-gehen/

Dienstag, 10. Juni 2025

Krankenkassen erhöhen Zusatzbeiträge

Krankenkassen erhöhen Zusatzbeiträge
Im April 2025 erhöhten einige Krankenkassen erneut den Zusatzbeitrag. Im Juli steht die nächste Erhöhung an. Wer zu den Preistreibern gehört. Jetzt wird's Zeit, die Kasse zu wechseln. Rentnerinnen und Rentner dürfte sich die Augen reiben – einige Krankenkassen erhöhen schon wieder die Zusatzbeiträge. Bereit zum Jahreswechsel gab es eine breite Erhöhungswelle, im April 2025e folgt die nächste Erhöhungsrunde. Der Schätzerkreis der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) hatte im vergangenen Jahr eine Erhöhung um 0,8 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent empfohlen, viele Kassen haben aber um deutlich mehr erhöht, sodass der Durchschnitt bei den „kassenindividuellen Zusatzbeiträge“ mittlerweile bei 2,9 Prozent liegt. Im Juli nächste Erhöhung Zum 1. Juli 2025 steht bereits die nächste Erhöhung an. Mittlerweile wurde bekannt, dass sechs weitere Krankenkassen eine Erhöhung ihres Zusatzbeitrags beantragt haben oder diese erwarten, so die Vorstandschefin des GKV-Spitzenverbandes, Dr. Doris Pfeiffer, gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Noch halten sich die Krankenkassen bedeckt. Versicherte sollten die Informationen ihrer jeweiligen Krankenkasse genau verfolgen, da diese verpflichtet sind, ihre Mitglieder über Beitragsanpassungen zu informieren. Bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags haben Versicherte in der Regel ein Sonderkündigungsrecht, um zu einer günstigeren Krankenkasse zu wechseln. Vier Kassen erhöhten zum April Vier Kassen erhöhten den Zusatzbeitrag zum 1. April 2025. Wer alles darunter ist: Bislang sind Erhöhung bekannt von - BKK Salzgitter: von 2,8 Prozent auf 3,5 Prozent - BKK VerbundPlus: von 2,85 Prozent auf 3,89 Prozent - BKK24: von 3,25 Prozent auf 4,39 Prozent - mhplus BKK: von 2,56 Prozent auf 3,29 Prozent Bereits am 1. Februar 2025 zwei Kassen ihre Zusatzbeiträge erhöht: - IKK – Die Innovationskasse: von 3,1 Prozent auf 3,6 Prozent - Merck BKK: von 2,4 Prozent auf 3,2 Prozent Höhere Zusatzbeiträge ab März Zu spüren bekamen Rentnerinnen und Rentner die Erhöhung zum Jahreswechsel erst im März 2025. Warum wirkte sich die Erhöhung aber erst im März aus? Der Zusatzbeitrag wirkte sich erst im März 2025 aus, da für Rentnerinnen und Rentner eine Sonderregelung gilt. Denn laut § 247 des fünften Sozialgesetzbuchs ändert sich der Zusatzbeitrag für Rentnerinnen und Rentner „jeweils am ersten Tag des zweiten auf die Veränderung folgenden Kalendermonats“. Sprich, erhöht die Kasse zum 1. Januar ihren Zusatzbeitrag, so gilt diese Erhöhung für erst ab März. Rentnerinnen und Rentner sollten unbedingt ihre Februar- und März-Abrechnung genau vergleichen. Das heißt, Rentnerinnen und Rentner bekommen die jüngsten Erhöhungen erst in zwei Monaten zu spüren. Mit unserem Newsletter auf dem Laufenden bleiben Einfach jetzt kostenlos abonnieren Acht Euro weniger Rente Wie viel macht das aus? „Hat eine Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag also beispielsweise um ein Prozent erhöht, erhalten Rentnerinnen und Rentner 0,5 Prozent weniger Rente; bei einer Bruttorente in Höhe von 1.600 Euro ergibt das eine um acht Euro niedrigere Auszahlung“, rechnet das Portal „Ihre Vorsorge“ vor. Jetzt Kasse wechseln Wer davon betroffen ist, kann von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und seine Krankenkasse mit einer Frist von zwei Monaten wechseln. Die Unterschiede zwischen den Kassen sind groß – die Spanne reicht von 1,84 bis 4,4 Prozent. Beitragsrechner nutzen Die HKK gehört momentan zu den günstigsten Krankenkassen. Als besonderen Service hat die HKK einen Vergleichsrechner ins Netz gestellt, mit dem jeder vergleichen kann, um wie viel seine Kasse teurer ist als die HKK. https://vorunruhestand.de/2025/06/krankenkassen-erhoehen-zusatzbeitraege/

Montag, 9. Juni 2025

Run auf Gartentage – ein Überblick für 2025

Run auf Gartentage – ein Überblick für 2025
Erfurt, Tüßling, Sigmaringen – überall ziehen Gartentage wieder Besucher an. Die Menschen haben unbändige Lust auf Garten und Geselligkeit, wie der Run zeigt. Ein Überblick über die Gartentage 2025. Ob es wieder 50 000 Besucher wie im Vorjahre werden ist fraglich, angesichts des schlechten Wetters am Samstag und Pfingstsonntag – der Pfingstmontag allerdings entschädigte etwas für die beiden regnerischen Tage. Die Gartentage Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck sind ein absolutes Highlight unter den Gartenmessen hierzulande. Die Menschen haben Lust auf Garten und Geselligkeit. Über Pfingsten finden die 22. Fürstenfelder Gartentage statt und bringen das gesamte Klostergelände zum Aufblühen. Über 260 ausgewählte Aussteller aus der Region, aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus dem europäischen Ausland begeistern mit einer überwältigenden Vielfalt an Kräutern, Stauden, Rosen und Gehölzen. Die Gäste erwartet darüber hinaus ein großes Angebot an Accessoires, Gartenausstattung und Gartenmöbel. In den Innenräumen werden auserlesene Ideen für das stilvolle Wohnen präsentiert. Zur Einkehr und Stärkung laden die zahlreichen Biergärten, Bars und Gastronomiestationen mit ihren vielen schattigen Sitzplätzen ein. Run auf Gartentage Auf den kommenden Gartentagen und -messen 2025 wird es sicher ähnlich laufen wie in Fürstenfeldbruck. Das Thema Garten zieht immer mehr in ihren Bann angesichts von Klimawandel und Zeitenwende. Der Garten wird zur Oase, der hilft, die Umbrüche besser zu verkraften. Gartenarbeit erdet im wahrsten Sinn des Wortes. Viele spüren den Klimawandel bereits am eigenen Leib und wollen etwas tun, was in ihrem Rahmen liegt. Mehr als 260 Aussteller boten ihre Produkte und Ideen. Der Biergarten lädt zum Verweilen und Genießen ein. Die Stimmung ist gelöst und die Besucher bummeln über das Gelände im ehemaligen Kloster. Die Fürstenfelder Gartentage finden mittlerweile zum 22. Mal statt. Auf dem Gelände spielte am Pfingstmontag das Jasmin Bayer Trio – Jazz voller Eleganz und Emotion, feine Originals und souliger Pop mit einer Tiefe und Leichtigkeit, die berührt und elektrisiert. Ganztägig ruderte die Jugendfeuerwehr Fürstenfeldbruck durchs Gelände. In der Garten-Lounge gab's coolen Sound zu kühlen Drinks. Auf den Gartentagen kam sicher jeder auf seine Kosten. Garteln im Trend Es sind nicht nur Gartenscheren, Pfingstrosen, Kräuter und Sträucher, die Besucher anziehen, sondern auch das Rahmenprogramm mit Gartenkonzerten und Fachvorträgen sowie das kulinarische Angebot. Die Besucher wollen sich auch über neue Trends informieren und sich mit anderen austauschen. Wie in Fürstenfeldbruck, so setzen auch andere Veranstalter auf Gartentage-Sackerl aus Bio-Stoffen und Mehrwegtaschen aus Recycling-Kunststoff. Die Pflanzen selbst werden in recyclingfähiges Zeitungspapier verpackt. Der Umweltgedanke ist zumindest bei den Gartentage-Veranstaltern und -Teilnehmern angekommen. Die Veranstalter wollen wieder einen Teil der CO²-Emissionen, die durch die Gartentage entstehen, kompensieren und pflangen auch 2025 für jeden 100. Besucher über „Plant for the planet“ einen Baum. Termine für 2025 Ausgewählte Gartentage von Juni bis Dezember 2025 Juni 2025 12. - 14. Juni 2025: Sommer- und Wildkräutertage, Peter Janke Gartenkonzepte, Hilden (Nordrhein-Westfalen) 13. - 15. Juni 2025: Schloss & Garten Tage, Schloss Ponitz (Sachsen) 13. - 15. Juni 2025: DIGA Gartenmesse, Weinfestgelände Breisach (Baden-Württemberg) 13. - 15. Juni 2025: Lebensart, Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) 13. - 15. Juni 2025: Traunsteiner Rosentage, Stadtpark Traunstein (Bayern) 14. Juni 2025: Tag der Rose, Münsterplatz Ulm (Baden-Württemberg) 14. Juni 2025: Rosenmarkt rund um das Rathaus, Nördlingen (Bayern) 14. - 15. Juni 2025: Steinfurther Rosentage, Rosenschule Ruf, Bad Nauheim-Steinfurth (Hessen) 14. - 15. Juni 2025: Rosengartenfest, Kurpark Bad Sassendorf (Nordrhein-Westfalen) 15. Juni 2025: "Tage der Gärten & Parks in Westfalen-Lippe des LWLs" (verschiedene Orte) 19. - 22. Juni 2025: "Gartenmarkt" Kloster Veßra (Thüringen) 19. - 22. Juni 2025: Odenwald Country Fair, Michelstadt-Eulbach (Hessen) 19. - 22. Juni 2025: Das Gartenfest Hanau, Hanau (Hessen) 21. Juni 2025: Gartentag, Garten am Schwarzen Brack, Sande Neustadtgödens (Niedersachsen) 21. Juni 2025: Rosentage, Sommergartenmarathon, Landhausgarten Knospe, Aurich (Niedersachsen) 22. Juni 2025: Gartentag, Garten am Schwarzen Brack, Sande Neustadtgödens (Niedersachsen) 22. Juni 2025: Rosentage, Sommergartenmarathon, Landhausgarten Knospe, Aurich (Niedersachsen) 22. Juni 2025: Gartentag, Moorjuwel Weerts, Wiesmoor (Niedersachsen) 22. Juni 2025: Gartentag, Wassergarten Meinhard, Ostrhauderfehn (Niedersachsen) 22. Juni 2025: Gartentag, Garten Rave, Velen (Nordrhein-Westfalen) 22. Juni 2025: Gartentag, Landhausgarten Borggreve + Sommer, Velen (Nordrhein-Westfalen) 22. Juni 2025: Gartentag, Garten Althoff, Rosendahl (Nordrhein-Westfalen) 22. - 24. Juni 2025: spoga+gafa, Koelnmesse, Köln (Nordrhein-Westfalen) - Fachmesse 28. Juni 2025: Rosenmarkt am Schloß, Ummendorf (Baden-Württemberg) 28. Juni 2025: "Rosenzeit", Landhausgarten Hantelmann, Ilsede Münstedt (Niedersachsen) 28. Juni 2025: Gartentag, Twelsiek, Löhne (Nordrhein-Westfalen) 28. Juni 2025: Gartentag, Oase "Casa Calle" Huizen, Senden (Nordrhein-Westfalen) 29. Juni 2025: "Rosenzeit", Landhausgarten Hantelmann, Ilsede Münstedt (Niedersachsen) 29. Juni 2025: Gartentag, Twelsiek, Löhne (Nordrhein-Westfalen) 29. Juni 2025: Gartentag, Garten Krebs, Werther (Nordrhein-Westfalen) 29. Juni 2025: Gartentag, Oase "Casa Calle" Huizen, Senden (Nordrhein-Westfalen) 29. Juni 2025: Gartentag, Taglilien- + Agapanthus-Garten Wolfert, Coesfeld (Nordrhein-Westfalen) 29. Juni 2025: Gartentag, Garten Goeben + Steinert, Billerbeck (Nordrhein-Westfalen) Juli 2025 04. - 06. Juli 2025: Haus & Garten Tage, Schloss Kromsdorf bei Weimar (Thüringen) 04. - 06. Juli 2025: Bayerische Gartentage, MOC Veranstaltungscenter München (Bayern) 05. - 06. Juli 2025: Kakteen- und Sukkulentenmarkt, Grugapark Essen (Nordrhein-Westfalen) 11. - 13. Juli 2025: "Friedewalder Gartenfest", Wasserburgruine Friedewald (Hessen) 11. - 13. Juli 2025: Landpartie Schloss Landestrost, Neustadt a. Rübenberge (Niedersachsen) 12. - 14. Juli 2025: Rosentage im Dorf Nöggenschwiel, Weilheim (Baden-Württemberg) 18. - 20. Juli 2025: DIGA Gartenmesse, Bad Säckingen (Baden-Württemberg) 18. - 20. Juli 2025: GardeningTech Berlin, Messe Berlin (Berlin) 19. - 20. Juli 2025: Pflanzentreffen, Kloster Knechtsteden, Dormagen (Nordrhein-Westfalen) 20. Juli 2025: Rosenmarkt, Rosengarten-Ehestorf (Niedersachsen) 25. - 27. Juli 2025: "Haus- & Garten Träume", Burg & Park Ohrdruf (Thüringen) August 2025 01. - 03. August 2025: DIGA Gartenmesse, Iffezheim (Baden-Württemberg) 01. - 03. August 2025: Das Gartenfest Corvey, Höxter (Nordrhein-Westfalen) 02. August 2025: Kräutermarkt, Marktplatz Mosbach (Baden-Württemberg) 15. - 17. August 2025: DIGA Gartenmesse Kloster Wiblingen, Ulm-Wiblingen (Baden-Württemberg) 22. - 24. August 2025: DIGA Gartenmesse Aldersbach, Aldersbach (Bayern) 23. - 24. August 2025: Landgeflüster Gut Steinwehr, Bovenau (Schleswig-Holstein) 30. - 31. August 2025: Thüringer Gartentage, egapark Erfurt (Thüringen) 30. - 31. August 2025: Pflanzenmarkt im Sommer, Freilichtmuseum am Kiekeberg, Rosengarten-Ehestorf (Niedersachsen) 31. August 2025: GartenZeit Rockenhausen, Rockenhausen (Rheinland-Pfalz) September 2025 05. - 07. September 2025: Herbstzauber Kassel, Kassel (Hessen) 05. - 07. September 2025: Gartentage auf Schloss Langenburg (Baden-Württemberg) 06. - 07. September 2025: Herbst-Pflanzenmarkt, Hessenpark, Neu-Anspach (Hessen) 13. - 14. September 2025: Illertisser Gartentage, Staudengärtnerei Gaissmayer, Illertissen (Bayern) 13. - 14. September 2025: Botanischer Garten Marburg, Karl-von-Frisch-Straße, Marburg (Hessen) 19. - 21. September 2025: "Herbstpartie Kloster Kamp", Kamp-Lintfort (Nordrhein-Westfalen) Oktober 2025 02. - 05. Oktober 2025: "Herbstliche Landpartie" Schloss Wocklum, Wocklum-Balve (Nordrhein-Westfalen) 17. Oktober 2025: Faszination Garten auf Schloss Weingartsgreuth, Krefelder Rennbahn (Nordrhein-Westfalen) Hinweis: Diese Liste basiert auf den aktuell verfügbaren Informationen und kann sich noch ändern. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch einer Veranstaltung die jeweiligen Websites der Veranstalter zu prüfen. https://vorunruhestand.de/2025/06/run-auf-gartentage-ein-ueberblick-fuer-2025/

Sonntag, 8. Juni 2025

Urlaub in Europa – günstig oder teuer?

Urlaub in Europa – günstig oder teuer?
Auch beim Urlaub lässt sich sparen – gezwungenermaßen. Doch wo finden wir noch Qualität zu attraktiven Preisen? Eine Studie enthüllt überraschende Unterschiede in Europa. Schweiz oder Bulgarien – die Unterschiede in Europa sind riesig, was die Preise für Hotels und Restaurants betrifft. Besonders im Süden und Osten des Kontinents können wir kräftig sparen, wie eine aktuelle Studie des Statistischen Bundesamtes zur Preisentwicklung 2025 in Europa zeigt. Das Statistische Bundesamt vergleicht die Preisniveaus für Gaststätten- und Hoteldienstleistungen in verschiedenen europäischen Ländern direkt mit Deutschland. Die Berechnung basiert auf den von Eurostat ermittelten Kaufkraftparitäten. Diese Methode macht die Preisunterschiede zwischen den Ländern transparent und vergleichbar, sodass sich genau ablesen lässt, wie viel die gleiche Leistung im Ausland kostet. Die teuersten Urlaubsländer Europas Wer im Urlaub jeden Euro zweimal umdrehen muss, sollte bestimmte Länder meiden. Die Schweiz und skandinavische Länder führen die Liste der teuersten Reiseziele an. Schweiz: Hier sind Hotelaufenthalte und Restaurantbesuche satte 52 Prozent teurer als in Deutschland. Island: Mit 49 Prozent höheren Preisen ebenfalls ein teures Pflaster. Dänemark: Urlauber müssen hier 28 Prozent mehr einplanen. Norwegen: Hier sind es 25 Prozent höhere Kosten. Schweden: Selbst das oft als günstig beworbene Schweden liegt noch acht Prozent über dem deutschen Preisniveau. Die günstigsten Urlaubsländer Europas Gute Nachrichten für Sparfüchse: Europa muss nicht teuer sein! Gerade im Süden und Osten finden wir echte Preishämmer. Drei Länder stechen besonders hervor und bieten Ihnen bis zu 50 Prozent Ersparnis bei Restaurant- und Hoteldienstleistungen im Vergleich zu Deutschland: Albanien: Perfekt für Strandliebhaber mit unberührter Adriaküste. Nordmazedonien: Entdecken Sie kulturelle Schätze zu kleinen Preisen. Bulgarien: Kombinieren Sie Schwarzmeerstrände mit beeindruckenden Berglandschaften. Südeuropa überraschend günstig Auch beliebte Urlaubsziele in Südeuropa bieten attraktive Preisvorteile: Montenegro: 42 Prozent günstigere Kosten für Ihren Urlaub. Portugal: Sparen Sie 35 Prozent. Türkei: Immer noch 31 Prozent unter deutschem Preisniveau. Malta: 30 Prozent günstiger. Spanien, Griechenland, Zypern und Kroatien: Hier liegen die Ersparnisse zwischen 14 und 25 Prozent. Italien: Auch wenn es oft als teuer gilt, liegt Italien immer noch sechs Prozent unter deutschen Preisen. Achtung: In Italien führen beliebte Reiseziele wie Südtirol (am Pragser Wildsee) und Venedig zunehmend Eintrittsgebühren ein, um den Touristenansturm zu regulieren. Deutschlands direkte Nachbarn Und wer nicht weit reisen möchte? Auch einige unserer Nachbarländer bieten attraktive Preise für den Urlaub: Tschechien: Hier liegt das Preisniveau für Restaurant- und Hoteldienstleistungen 33 Prozent unter dem deutschen Niveau. Polen: Immerhin 15 Prozent weniger zahlen Sie hier. Frankreich: Bietet einen kleinen Preisvorteil von drei Prozent. Österreich: Laut Statistischem Bundesamt zahlen Sie hier exakt so viel wie in Deutschland. Fazit: Der nächste günstige Urlaub in Europa ist greifbar nah! Nutzen wir die Studienergebnisse, um unser Budget optimal zu nutzen und unvergessliche Erlebnisse zu genießen. Egal ob Strandurlaub, Kulturreise oder Städtetrip – die Möglichkeiten, in Europa zu sparen, sind vielfältig. https://vorunruhestand.de/2025/06/urlaub-in-europa-guenstig-oder-teuer/

Freitag, 6. Juni 2025

Der Realzins ist wieder negativ

Der Realzins ist wieder negativ
Die Deutschen sparen sich arm – die Inflation frisst ihre Zinserträge komplett auf. Die Realzinsen sind mittlerweile wieder negativ. Das Vermögen vieler Altersvorsorger schrumpft. Die Inflation ist zwar in den vergangenen Monaten gesunken, aber der Leitzins noch viel mehr. Das heißt, die Realzinsen sind wieder negativ. Das bedeutet für Sparer, dass sie enteignet werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat es mit ihrer Zinspolitik wieder einmal geschafft, deutsche Sparer zu enteignen, indem sie im Juni 2025 den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent senkte. Für Sparer heißt das, unterm Strich steht somit ein Minus. Wer’s nicht glaubt, muss nur Zinsen und Inflation vergleichen. Die Rechnung Ausgangslage - EZB-Einlagensatz (Nominalzins): Seit dem 6. Juni 2025 liegt der Einlagensatz bei 2,00 %. - Inflationsrate Deutschland (Mai 2025): Laut Statistischem Bundesamt beträgt die Inflationsrate 2,1 % Berechnung des Realzinses Der Realzins ergibt sich aus: Realzins = Nominalzins − Inflationsrate Realzins = 2,00 % − 2,10 % = −0,10 % Realzins Das bedeutet, dass die reale Kaufkraft von Geldanlagen trotz Zinsen leicht sinkt, da die Inflation die Zinserträge übersteigt. https://vorunruhestand.de/2025/06/der-realzins-ist-wieder-negativ/